Das sind die neuen Pläne für das Werner Solebad

Erste Bilder

Die neuen Pläne für das Werner Solebad sind öffentlich. Bürgermeister Lothar Christ und die Verantwortlichen von Stadt und Badgesellschaft haben am Freitag die Entwürfe des Hamburger Planungsbüros Geising und Böker vorgestellt. Wir haben die ersten Bilder und einen virtuellen Video-Rundgang.

WERNE

, 18.03.2016, 16:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kleiner, feiner, einzigartiger – auch ohne Saunalandschaft: Das neue Solebad könnte ein wahres Kleinod in der Bäderlandschaft der Region werden. Wenn denn dieses Mal alles glatt geht. Alle Beteiligten sind optimistisch.

Das Architekturbüro „Geising + Böker“ hat das Rennen gemacht. „Das Ergebnis der Vergabekommission war einstimmig“, berichtete Bürgermeister Lothar Christ am Freitag im Stadthaus, wo Architekt Heinrich Brinkhus den Entwurf vorstellte.

Das zeichnet den neuen Entwurf aus:

Das Ziel, die Sole als Marke und Alleinstellungsmerkmal zu stärken, dominiert den Plan, der eine große Solewelt mit einem dreigeteilten Außenbecken, Textilsauna, Gastronomie sowie diversen Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten samt Bibliothek vorsieht. Die Atriumbauweise rund um das Becken um erfüllt einen doppelten Zweck: „Zum einen erhöht sie die Aufenthaltsqualität, weil sich die Badegäste geschützt fühlen“, so der Architekt. Zum anderen würden die Lärmemissionen zur angrenzenden Wohnbebauung an der Horneburg minimiert.

Die erhöhte Aufenthaltsqualität sei wiederum ein immenser Vorteil des Entwurfs: „So etwas findet man ja sonst höchsten bei Saunalandschaften“, urteilte Marco Steinert von der Unternehmensberatung Altenburg. „Durch diesen Entwurf wird das Thema Sole in die Zukunft entwickelt, ohne dabei die übrigen Nutzergruppen zu vernachlässigen.“

Absprachen mit Sportvereinen berücksichtigt

Denn neben der Solewelt gibt es einen Kleinkind- und Familienbereich sowie ein Sportbecken mit fünf Bahnen und Sprungturmanlage. Für Schul- und Vereinsschwimmsport steht ein eigener Eingang zu den Sammelumkleiden und einem separaten Sanitärbereich zur Verfügung.

„Alles, was zuvor mit den Sportvereinen besprochen war, ist auch hier berücksichtigt“, sagt Frank Gründken, Geschäftsführer des Bäderbetriebs. Dazu zählt auch der Erhalt und die Sanierung des 50-Meter-Außensportbeckens samt Tribüne.

Die Kosten
Den exakten Kostenrahmen nannte Frank Gründken nicht. Das neue Bad darf zwischen 15 und 17 Millionen Euro kosten“, steckte der Geschäftsführer des Bäderbetriebs den Rahmen ab. Der Abriss der bestehenden Anlagen ist Teil dieser Berechnung.

Und auch der Wunsch der Grünen nach einem Kinderplanschbecken im Außenbereich wird erfüllt – hier schlägt Heinrich Brinkhus eine Landschaft aus Strukturbeton vor, die von einem Sonnensegel überspannt wird. Bürgermeister Lothar Christ ist zufrieden: „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Bad das bekommen, was wir uns gewünscht haben.“

Jetzt lesen

So sehen die Entwürfe aus:

Der Haupteingang

Der Außenbereich - Arkaden wird er im Entwurf genannt

Die neue Sole-Welt

Das neue Sportbecken

Lesen Sie jetzt