Das war los bei den Osterfeuern 2017 in Werne

Feuerberge und Lagerfeuer

Große Feuerberge und gemütliche Lagerfeuer: An den Osterfeiertagen lebten die Werner den Gemeinschaftssinn bei den traditionellen Osterfeuern in Horst, Stockum und Werne. Das verregnete Wetter hielt nur wenige auf, gemeinsam mit Freunden und Nachbarn am jährlichen Treffen teilzunehmen. Hier gibt es die Fotos dazu.

WERNE

, 17.04.2017, 17:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das war los bei den Osterfeuern 2017 in Werne

Die Reiter vom Stall Schlüter besuchten das Osterfeuer der Martinsgesellschaft in Lenklar.

Unter dem Kirchturm von St. Konrad entfachten die Mitglieder der katholischen Arbeiterbewegung (KAB) und der Frauengemeinschaft ein beschauliches Feuer mithilfe der Flamme der Osterkerze. In der vorangegangenen Andacht gedachten sie der Auferstehung Jesu. Schon seit 20 Jahren treffen sich Gemeindemitglieder und Nachbarn zu dem gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchplatz.

Werner und Magdalena Reckers kamen schon mindestens zum zehnten Mal. „Wir kommen immer wieder gerne hier her. Wir haben hier einen schönen Zusammenhalt“, sagte Werner Reckers, der selbst Vorstandsmitglied der KAB ist.

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Eindrücke der Osterfeuer in Werne 2017

Große Feuerberge und gemütliche Lagerfeuer: An den Osterfeiertagen lebten die Werner den Gemeinschaftssinn bei den traditionellen Osterfeuern in Horst, Stockum und Werne.Das verregnete Wetter hielt nur wenige auf, gemeinsam mit Freunden und Nachbarn am jährlichen Treffen teilzunehmen.
17.04.2017
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Die Schützen des Schützenvereins „Am Nierstenholz“ entzünden ihr Osterfeuer traditionell mit der Flamme aus der Ostermesse in Maria Frieden.© Foto: Laura Steinke
In Horst organisierte der Spielmannszug Horst-Wessel zum vierten Mal das traditionelle Feuer. Nach dem kurzen Regenschauer strömten die rund 80 Gäste nach und nach wieder zum warmen Feuer zurück. Zuvor hatten sich die Horster Einwohner gemeinsam leckeres Grillfleisch und kühle Getränke schmecken lassen.© Foto: Karolin Mersch
Die Reiter vom Stall Schlüter besuchten das Osterfeuer der Martinsgesellschaft in Lenklar.© Foto: Laura Steinke
Hannah Möller verteilte als Osterhase bunte Schokoeier an die Besucher des Osterfeuers der Martinsgesellschaft in Lenklar.© Foto: Laura Steinke
Die Siedlergemeinschaft Steinkamp sucht junge Mitglieder, um Traditionen wie das Osterfeuer aufrecht zu erhalten.© Foto: Laura Steinke
Zahlreiche Besucher fuhren raus auf die Felder nach Stockum, um am traditionellen Osterfeuer der Stockumer Landjugend teilzunehmen. Das Event kostete viel Vorbereitungszeit: Hand in Hand bauten die Mitglieder der Landjugend bereits am Samstag die verschiedenen Stände und die Musik auf und fuhren das letzte gespendete Holz zusammen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde das große Feuer dann von Pfarrer Karl-Heinz Hense entzündet.© Foto: Karolin Mersch
In beschaulicher Runde verbrachten die Mitglieder der katholischen Arbeiterbewegung (KAB) von St. Konrad den Ostersonntag miteinander. Mit einer Andacht starteten die Mitglieder bereits am späten Nachmittag. Anschließend ließen Freunde und Nachbarn den Abend gemütlich mit heißen Würstchen und leckeren Getränken an dem kleinen Feuer ausklingen.© Foto: Karolin Mersch
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Die Besucherzahl mit rund 30 Gästen blieb dabei überschaubar. „Aber dafür kennt man sich“, fand Reckers. Bei dem kühlen Wetter wärmten sich die Familien und Freunde an dem Feuer in der Feuerschale und genossen gemeinsam heiße Würstchen und kühle Getränke.

Pfarrer entzündete den Feuerberg mit dem Osterlicht

Etwas größer ging es da schon in Stockum zu. Die katholische Landjugend-Bewegung (KLJB) hatte einen riesigen Holzhaufen herangeschafft. Pfarrer Karl-Heinz Hense entzündete den großen Feuerberg mit dem Osterlicht. Hunderte Gäste strömten auf das Feld.

Eine große Musikanlage spielte die beliebtesten Schlagerhits, gemütliches Zusammensitzen war in Planwagen und Zelten möglich und ein kühles Bier gab es am Getränkestand.

Der Spielmannszug Horst und Wessel organisierte das Zusammensein auf dem Schützenplatz in Horst. Der Regenschauer scheuchte hier die Gäste unter die kleine Überdachung auf dem Platz. Dort speisten die Horster gemeinschaftlich Grillfleisch und wärmten sich anschließend wieder an dem Feuer.

330 Besucher auf der Schützenwiese am Nierstenholz

Eines der größten Osterfeuer brennt jedes Jahr auf der Schützenwiese am Nierstenholz. Rund 330 Leute versammelten sich um das Feuer, darunter vor allem Mitglieder des Schützenvereins, deren Familien und Freunde. Darunter waren in diesem Jahr viele Kinder, da das Osterfeuer eine Stunde früher als sonst startete.

Traditionell wird das Osterfeuer mit der Flamme aus der Ostermesse in Maria Frieden entzündet. Das Anzünden übernahm dieses Jahr das Kaiserpaar, Anja und Frank Büscher.

Wie jedes Jahr stellte die Freiwillige Feuerwehr Werne die Brandwache. „Das Osterfeuer gehört einfach zur Tradition“, so Thomas Ogonek, Vize-Vorsitzender. „Die Resonanz ist allerdings etwas schlechter als sonst, wahrscheinlich aufgrund des Wetters.“

Martinsgesellschaft feierte in Lenklar das Brauchtum

Nicht verändert hatte sich die Resonanz beim Osterfeuer der Martinsgesellschaft in Lenklar. Rund 70 Leute feierten das alte Brauchtum. „Das Osterfeuer ist ein Treffpunkt für die Gegend hier“, sagte Schriftführer Ludger Möller. Vorsitzende Gisela Michels stimmte Lieder zum Frühlingsbeginn an und Hannah Möller verteilte, verkleidet als Osterhase, bunte Schokoeier an alle.

Ein weiteres Traditionsfeuer brannte am Grevinghof-Spielplatz. Am Feuer der Siedlergemeinschaft Steinkamp versammelten sich rund 200 Leute. Wegen der schlechten Witterung lockten die Siedler unter anderem mit Glühwein. „Letztes Jahr waren knapp doppelt so viele Besucher hier“, so Carsten Greve, Vize-Vorsitzender: „Es herrscht aber trotzdem eine super Stimmung.“

 

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