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Demonstration gegen Asyl-Unterkünfte in Containern

Transnationales Aktionsbündnis

Eine Unterbringung der Asylbewerber in Wohnungen statt Containern fordert ein "Transnationales Aktionbündnis". Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, plant es eine Kundgebung auf dem Marktplatz.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 19.12.2012 / Lesedauer: 2 min
Demonstration gegen Asyl-Unterkünfte in Containern

Die Arbeitsgruppe Flüchtlinge (AGF) führt ihre ehrenamtlich durchgeführten Sprachkurse zurzeit in den alten Containern durch.

Die 20 Jahre alten Container seien heruntergekommen und marode. Im Sommer, heißt es in einem Aufruf des Aktionsbündnisses, habe es bei einem Wolkenbruch in die Container hineingeregnet. Der Stadt Werne sind die Verhältnisse bekannt. „Deshalb wollen wir ja auch im nächsten Jahr Ersatz schaffen“, sagt Kordula Mertens von der Verwaltung. Die Politik habe 640.000 Euro genehmigt, um die alte Unterbringung durch moderne Container zu ersetzen.

Genau das geht dem Demonstranten gegen den Strich. Durch den Aufbau neuer Container „werden zwar Rost und Schimmel für einige Zeit beseitigt, aber nicht die Wohnverhältnisse. Wir fordern die Möglichkeit, Privatwohnungen anzumieten.“ Kordula Mertens hält dagegen: „Die Unterbringung von Asylbewerbern in Containern ist rechtlich in Ordnung und zulässig.“ Sicherheitsbedenken gegen die Kundgebung am Samstag auf dem Marktplatz hat sie aus Sicht der kommunalen Asylbehörde nicht.

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