"Der Frieden ist die zentrale Botschaft"

WERNE Ein ungewohnter Startpunkt, traditionelle Botschaft und eine feierliche Neueinweihung: Die 385. Wiederkehr der Großen Stadtprozession bot von allem etwas.

01.06.2008, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach der Andacht startete die 385. Stadtprozession.

Nach der Andacht startete die 385. Stadtprozession.

Weil der Marktplatz durch das Maibockfest blockiert war, mussten Pfarrer Hartmut Marks und Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann auf den traditionellen Standort für die Andacht verzichten.

Andacht auf dem Kirchplatz

Statt dessen sammelten sich die teilnehmenden Gemeinden – St. Christophorus, Seliger Nikolaus Groß und die Evangelische Kirchengemeinde – nebst der Schützenabordnungen und vieler Besucher auf dem neu gestalteten Kirchplatz.

Bevor von dort der Gang durch die Lippestadt startete, erinnerte Pfarrer Marks in seiner Predigt an den Westfälischen Frieden, der vor 360 Jahren geschlossen wurde: „Der Geist des wichtigsten Friedens von Europa muss auch heute weiter in uns sein.“ Er rief die Gläubigen auf, sich stärker für den Frieden einzusetzen – auch im Namen der Kirche. „Frieden ist die zentrale Botschaft Jesu und damit auch der Kirche.“

Geistliche segneten Jakobsstele

Nach der Andacht setzte sich die Prozession in Bewegung, es ging über die Bonenstraße, Konrad-Adenauer-Straße und Roggenmarkt zurück zum Kirchplatz. Dort segneten Pater Suitbert und Dechant Niesmann zum Abschluss die neue Jakobsstele zwischen Pfarrbüro und Stadtmuseum ein. Sie soll den Jakobs-Pilgern als Wegzeichen dienen.

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