Tatort-Kritik

Der neue Dortmunder Tatort ist für Ludger Burmann aus Werne eine Quälerei

Ein Vermögensberater wird ermordet, die Ermittlungen führen in die Drogenszene. Den Dortmunder Tatort „Gier und Angst“, den die ARD am Sonntag (20.15 Uhr) ausstrahlt, ist schwach, meint Ludger Burmann, Schauspieler aus Werne.
Langweilig – das ist der Ausdruck, den Ludger Burmann für den neuen Dortmunder Tatort „Gier und Angst“ am häufigsten gewählt hat. Der Schauspieler aus Werne findet gewohnt ehrliche Wort in unserer Tatort-Kritik.
Langweilig - das ist der Ausdruck, den Ludger Burmann für den neuen Dortmunder Tatort „Gier und Angst“ am häufigsten gewählt hat. Der Schauspieler aus Werne findet gewohnt ehrliche Wort in unserer Tatort-Kritik. © Screenshot Felix Püschner

Aalglatte Superreiche, durchgeknallte Junkies und persönliche Ermittlungen: Der neue Dortmunder Tatort mit dem Titel „Gier und Angst“ führt die Kommissare in die Finanz- und Drogenszene, in der plötzlich ein bekanntes Gesicht auftaucht. Nicht nur die Ermittlungen rund um den Mord an dem Vermögensberater Claus Lembach stehen im Fokus, sondern auch die Beziehung der Kommissare untereinander.

Für Anspannung sorgt Jan Pawlak (Rick Okon), der durch sein gefährliches Spiel von seinen Kollegen genau in den Blick genommen wird. Ludger Burmann, Schauspieler aus Werne, hat sich den neuen Dortmunder Tatort vorab angeschaut. In unserer Tatort-Kritik, in der er zuletzt lobende Worte hatte, geht es dieses Mal wieder in die andere Richtung.

Der Tatort ist für Ludger Burmann langweilig

„Nach zehn Minuten hab’ ich mich schon so gelangweilt, dass ich schon dachte: Das wird eine Quälerei, da durchzuhalten. Und ich muss auch sagen, das ist mir irrsinnig schwer gefallen“, sagt Burmann ehrlich. Die Geschichte an sich ordnet er als hanebüchen ein.

Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon, l.) steht im Mittelpunkt dieses Tatorts.
Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon, l.) steht im Mittelpunkt dieses Tatorts. © WDR/unafilm GmbH/Elliott Kreyenberg

Unsere Tatort-Kritik mit Ludger Burmann gibt es nach der Erstausstrahlung in der ARD am Sonntag (2. Januar) ab 21.45 Uhr auf unserer Internetseite unter www.rn.de/werne zu sehen. Eine Wiederholung des Tatorts „Angst und Gier“ ist zu sehen auf dem Sender One am Sonntag, 21.45 Uhr sowie am Dienstag (4. Januar) um 00.25 Uhr auf One und um 01.35 Uhr in der ARD. In der ARD-Mediathek ist der neue Fall aus Dortmund nach der Erstausstrahlung verfügbar.

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