Diskussion um Standort für einen neuen Supermarkt

Werne will zusätzliche Nahversorgung

Werne braucht eine zusätzliche Nahversorgung - und zwar so, dass die Innenstadt nicht unter einem neuen Supermarkt leidet. Der Planungsausschuss hat nun eine mögliche Lösung auf dem Tisch.

Werne

, 20.02.2018, 15:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diskussion um Standort für einen neuen Supermarkt

Die ehemalige Schlecker-Filiale am Bahnhof steht noch immer leer. Ein Gutachten sieht an dieser Stelle offenbar noch Potenzial für einen Lebensmittel-Vollsortimenter. © Foto Helga Felgenträger

Ein neuer Supermarkt in Bahnhofsnähe – auf diese Lösung läuft es offenbar bei der Standortsuche für eine Nahversorgung in Werne hinaus. Der Planungsausschuss befasst sich in seiner Sitzung am Dienstag, 1. März, um 17.30 Uhr in der Cafeteria des Stadthauses, Konrad-Adenauer-Platz 1, mit dem Thema.

Das 2015 beschlossene Einzelhandelskonzept für die Lippestadt lässt noch Spielraum für eine Weiterentwicklung im Bereich der Nahversorgung mit Lebensmittelvollsortimentern, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Drei Standorte stehen seitdem immer wieder zur Diskussion: Das Postgelände an der Alten Münsterstraße, das Alte Amtsgericht und der Standort Bahnhof.

Gutachten für die Standorte

Die Stadt hat das Dortmunder Planungsbüro Junker und Kruse beauftragt, diese Standorte zu bewerten. Das Postgelände und das Alte Amtsgericht seien nach aktuellem Stand ungeeignet. In beiden Fällen würde es zur verstärkten innenstädtischen Konkurrenz kommen und eher zu einer Angebotsverschiebung als einer -erweiterung kommen.

Damit bleibe lediglich der Bahnhof als valide Option übrig. Wie die Umsetzung aussehen soll und wie die drei Standorte zu bewerten sind, stellt das Büro Junker und Kruse im Ausschuss vor. Die Ergebnisse sollen dann die Grundlage für eventuelle, weitere Schritte im Entwicklungskonzept bilden.

Kein Drogerie-Markt

Einem Investor-Vorstoß zu einem Supermarkt-Komplex inklusive Drogeriemarkt auf dem angrenzenden Gelände der Druckerei Beckmann an der Straße Penningrode hatte der Planungsausschuss bereits eine Absage erteilt. Hier war ebenfalls eine zu starke Auswirkung auf die ohnehin schon gebeutelte Innenstadt befürchtet worden.

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