Ein Schild, mehr Schilder, Schildbürgerstreich

Radfahren in Herbern

Achtung - dies ist kein Aprilscherz. Dies ist bittere Realität. Der Schildbürgerstreich am Radweg zwischen Herbern und Werne geht weiter. Mit deutscher Gründlichkeit hat der Landesbetrieb Straßen.NRW in diesen Tagen zwei weitere Schilder angebracht. Wofür? Es wird skurril.

HERBERN

, 01.04.2015, 06:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Wendung beim Schildbürgerstreich am letzten Wolf. Nun erlaubt ein Zusatzschild den Radfahrern die Benutzung des Radweges.

Neue Wendung beim Schildbürgerstreich am letzten Wolf. Nun erlaubt ein Zusatzschild den Radfahrern die Benutzung des Radweges.

Halten Sie sich fest: Die weiteren Hinweisschilder erlauben jetzt Radfahrern das Radfahren auf dem Radweg.

Was sie eigentlich immer durften. Bis vor einigen Wochen ein schlauer Kopf ein Durchfahrt-Verboten-Schild in beiden Fahrtrichtungen an dem Radweg in Höhe des Lokals Letzter Wolf montierte. Das verbot damit auch Radfahrern, auf dem Radweg zu fahren. Schieben war noch erlaubt.

Hintergrund der Schilder-Posse

Hintergrund der skurrilen Schilder-Posse: Auf diesem Stück führt der Radweg über eine hölzerne Brücke. Die sei nicht mehr tragfähig genug, um Trecker oder andere Fahrzeuge zu tragen. Die haben auf einem Radweg eigentlich nichts zu suchen. Würden ihn aber ab und an benutzen.

Und bevor die verbotenerweise über die Brücke fahrenden Motorgefährte einbrechen, hat Straßen.NRW in deutscher Gründlichkeit die Durchfahrt-Verboten-Schilder montiert. Jetzt mit dem Radfahrer-Frei-Zusatz. Schilda Steigerung: Ein Schild, mehr Schilder, Schildbürgerstreich.

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