Einbrecher kommen meist nicht durch die Haustür

Sicherheit in Werne

Haustüren sind meist gut gesichert und werden deshalb kaum von Einbrechern geknackt. Wer allerdings vergisst, abzuschließen, leistet wichtige Vorarbeit für Diebe. Stiefmütterlich behandelt werden von Hausbesitzern oft Fenster und Terrassentüren.

WERNE

von Von Heiko Mühlbauer

, 24.02.2011, 12:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Statt eines Türspions: Eine Sicherheitskette für Haustüren. Sie wird an einem schließbaren Haken auf der Gegenseite montiert.

Statt eines Türspions: Eine Sicherheitskette für Haustüren. Sie wird an einem schließbaren Haken auf der Gegenseite montiert.

Deshalb rät Kratzke jedem, mit einfachen Hilfsmitteln das Haus sicherer zu machen. So kommen die meisten Einbrecher durch Terrassentüren und Fenster im Erdgeschoss. Die kann man mit verstärkten Beschlägen ohne Probleme deutlich sicherer machen. Einbruchsicheres Glas mit einer reißfesten Folie in der Mitte ist hingegen schon Sicherheits-Luxus und auch relativ teuer. Die Polizei teilt die einbruchhemmenden Maßnahmen übrigens nach Widerstandsklassen ein. Ab Widerstandsklasse II (WK II) ziehen Gelegenheitsverbrecher meist den Kürzeren. Bei WK VI gibt auch der Profi mit elektrischem Gerät auf. Für größere Häuser und Gewerbeobjekte bietet das Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Unna Hausbesuche an, Tel. (02303) 9 21 45 10.

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