Einschulung an Kardinal-von-Galen-Schule in Werne gestaltet sich ganz neu

rnSchulen in Werne

Mit einem stark geänderten Prozedere findet die Einschulung an der Kardinal-von-Galen-Schule in Werne statt. Zum Schulstart gelten für alle Schüler zudem neue Unterrichts- und Pausenzeiten.

Werne, Stockum

, 11.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jede Klasse feiert für sich: Die Einschulung gestaltet sich an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Werne-Stockum in Corona-Zeiten ganz anders als sonst. Nicht alle i-Männchen gemeinsam, sondern pro Klasse werden am Donnerstag, 13. August, von Schulleiterin Cordula Stamm begrüßt.

Die beiden Klassen treffen sich dazu zeitversetzt – um 9.30 Uhr und um 12 Uhr. Die Einschulungsfeier findet dann nicht wie sonst in der Pausenhalle, sondern auf dem Schulhof statt. Auch der Gottesdienst wird in diesem Jahr von der Kirche auf das Gelände der Kardinal-von-Galen-Schule verlegt. Pfarrer Karl Heinz Hense spricht auf dem Schulhof den Erstklässlern den Segen aus.

Keine Vorführungen der anderen Schüler

Vorführungen der anderen Schüler fallen aus. „Das ist leider nicht möglich, weil es ja auch keine Möglichkeit gab, etwas einzustudieren“, erklärt Stamm. Die Familien der Erstklässler werden auf Bänken die Einschulung der Kinder verfolgen können. Allerdings gilt hier eine begrenzte Zahl an Besuchern.

Nur zwei Erwachsene und gegebenenfalls kleinere Geschwisterkinder dürfen ihr i-Männchen an diesem besonderen Tag begleiten. „Das ist natürlich sehr schade für die Großeltern oder für die Patentante, die natürlich auch gerne dabei sein würden. Die meisten Eltern verstehen aber, dass es dieses Regel und Rücksicht untereinander geben muss. Alle wollen doch eine gesundheitlich unbedenkliche Einschulung feiern“, erklärt die Schulleiterin.

Maskenpflicht auch auf dem Schulhof der Kardinal-von-Galen-Schule

Dazu zählt auch, dass der Gang für die Eltern in das Gebäude am Donnerstag tabu ist. Erinnerungsfotos sind demnach nur auf dem Schulhof möglich. Hier und auch im Schulgebäude gilt dann das Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes.

Vor den Sommerferien hätten die Schüler diese Regel gut umgesetzt, erzählt Stamm. „Da gab es keine Diskussionen. Mal wurde die Maske vergessen oder war kaputt. Aber für solche Fälle haben wir ja dann Ersatzmasken hier“, erklärt Cordula Stamm.

Neu für die Kinder werden aber die entzerrten Unterrichts- und Pausenzeiten nach den Ferien sein. So beginnt der Unterricht jeweils zeitversetzt, statt wie sonst für alle gemeinsam um 8.15 Uhr. Auch die Pausenzeiten wurden angepasst und finden nun zeitversetzt pro Jahrgang statt, so Stamm weiter.

Eine praktische Regel haben sich die Verantwortlichen für den Gang zur Toilette ausgedacht. Auf den Fluren an den Klassen stehen Stehlampen. Diese schaltet das Kind, das zur Toilette geht, mit dem Fuß an. „Mit dem Blick aus dem Klassenraum wissen die Kinder dann schon, ob die Toilette besetzt ist. Dann müssen sie nicht bis ganz zur Toilette laufen“, sagt Stamm.

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