Erhöhte Brandgefahr: Feuerwehr warnt vor hohen Temperaturen und leichtsinnigem Handeln

Wetter in Werne

Der Feuerindex des Deutschen Wetterdienstes steigt in den nächsten Tagen auf die zweithöchste Warnstufe. Die Feuerwehr Werne warnt. Wer leichtsinnig handelt, bringt andere in Gefahr.

Werne

24.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Erhöhte Brandgefahr: Feuerwehr warnt vor hohen Temperaturen und leichtsinnigem Handeln

Teile eines vertrockneten Feldes hatten im vergangenen Jahr Feuer gefangen. © Freiwillige Feuerwehr Werne (Archiv)

Das Hoch „Ulla“ beschert den Wernern in den nächsten Tagen extrem hohe Temperaturen und sehr sonniges Wetter. Bei der Feuerwehr kommt da aber nicht nur Freude auf.

Die Freiwillige Feuerwehr Werne warnt vor den Gefahren des Wetters. Der Wald- und Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes steige in den nächsten Tagen für den Westen von NRW auf die zweithöchste Warnstufe.

Folgende Dinge beachten:

Das bedeutet: erhöhte Brandgefahr in der gesamten Natur und damit in allen Wäldern, auf allen Wiesen und Feldern in und um Werne.

Erst jetzt brannte ein Randstreifen am Halohweg. Vor wenigen Tagen stand eine acht Meter lange Tuja-Hecke in Flammen. Der Hauseigentümer hatte trotz der Temperaturen versucht, mittels Gasbrenner Unkraut zu beseitigen.

Damit es in den nächsten Tagen nicht zu ähnlichen Vorfällen kommt, bittet die Feuerwehr um Mithilfe und darum, folgende Dinge zu beachten.

  • Es herrscht gesetzliches Rauchverbot im Wald.
  • Kein Feuer/kein Grillen im und am Wald (100 Meter Mindestabstand!).
  • Freihalten der Waldzufahrten für die Feuerwehr.
  • Autos nicht im hohen Gras abstellen, da die abgeführte Wärme des Fahrzeugs ausreicht, um das Gras in Brand zu setzen.
  • Keine Zigaretten aus dem Fahrzeug werfen.
  • Erhöhte Aufmerksamkeit beim Waldbesuch.
  • Brandherde sofort der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 melden.
  • Kleine Entstehungsbrände direkt löschen, allerdings nur dann, wenn das gefahrlos möglich ist. Ansonsten sollte der Wald auf dem kürzesten Weg verlassen werden.

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