Erste Arbeiten an Werner Erdgasverdichterstation

150-Millionen-Euro-Projekt

Die Erweiterung der Ergasverdichterstation in Werne-Ehringhausen ist ein Millionen-Projekt. Nach vielen Monaten der Planung geht es nun endlich mit dem Ausbau los. Die ersten Bagger fahren bereits auf dem Feld zwischen Selmer Landstraße und Südkirchener Straße.

WERNE

, 13.08.2015, 19:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erste Arbeiten an Werner Erdgasverdichterstation

Die Erweiterung der Erdgasverdichterstation in Ehringhausen deutet sich an. Die ersten Baufahrzeuge sind auf dem Feld gegenüber aufgefahren.

Die Sommerferien sind vorbei und planmäßig nimmt eine gigantische Baustelle Fahrt auf. Los geht‘s bei der Erweiterung der Erdgasverdichterstation in Ehringhausen. 150 Millionen will Gas-Transporteur Open Grid investieren.

„Das ist nach jetzigem Stand weiterhin der Betrag, von dem wir ausgehen“, sagt Sprecher Helmut Roloff auf Anfrage. Nach langer Vorbereitungs- und Planungs-Phase sind nun die ersten konkreten Maßnahmen sichtbar. Das Feld westlich gegenüber der Station ist zum Teil eingezäunt, die ersten Bagger und andere Baufahrzeuge haben ihren Weg zu dem Areal zwischen Selmer Landstraße und Südkirchener Straße gefunden.

Dort, auf einem Stoppelfeld, richten die Arbeiter das Baulager ein. „Dann bereiten sie schon die eigentliche Baufläche vor“, sagt Roloff. Die befindet sich nördlich der jetzigen Anlage.

Als erste Arbeiten tragen die Bagger den Mutterboden ab, ebnen das Gelände ein und bringen es auf das entsprechende Niveau. Weil dadurch der LKW-Verkehr drastisch zunimmt, lässt Open Grid die Einmündung Steinbahn/Selmer Landstraße ausbauen. „Wir vergrößern den Radius, damit die LKW dort besser ein- und ausfahren können“, sagt der Sprecher. Weitere Maßnahmen: Temporeduzierung auf der Landstraße auf 50 km/h. Roloff: „Das ist bereits ausgeschildert.“ Eine Ampel sei derzeit für die Einmündung nicht geplant.

Auch auf bestehendem Gelände Arbeiten nötig

Doch nicht nur rund um die Gas-Station tut sich einiges. Die millionenschwere Erweiterung macht auch auf dem bestehenden Gelände Arbeiten nötig, die die Techniker bereits jetzt in Angriff nehmen. „Dort gibt‘s schon etliche Baugruben, um den Anschluss der neuen Anlage an die alten Leitungen vorzubereiten“, sagt Helmut Roloff.

Im Zuge des Ausbaus verlegen die Arbeiter die Trasse der von Radfahrern und Wanderern genutzten Wege. Möglicherweise könne es zu tageweisen Sperrungen kommen, das sei jetzt aber noch nicht absehbar. Absehbar sei dagegen das Ende der Arbeiten. Roloff: „Ende 2018 müssen wir fertig sein.“  

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