In Restaurants gilt die 2G-Regel: Um die Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls Verstöße zu ahnden, verstärkt das Ordnungsamt in Werne die Kontrollen in der Gastronomie. © dpa
Coronavirus in Werne

„Es wird nicht gut oder gar nicht kontrolliert“: Stärkere Kontrollen in der Gastronomie in Werne

In NRW gilt eine neue Coronaschutzverordnung. Mit den neuen Regeln gibt es auch neue, höhere Bußgelder. Die Stadt Werne kündigte ab dieser Woche verschärfte Kontrollen an - insbesondere in der Gastronomie.

Seit der vergangenen Woche gilt eine neue Coronaschutzverordnung in NRW. Damit gibt es auch einen neuen Bußgeld-Katalog. Wer sich nicht an die Corona-Maßnahmen hält, wird härter als sonst bestraft. Die Stadt Werne kündigt verschärfte Kontrollen an – vor allem in der Gastronomie.

In Restaurants, Bars und Kneipen gilt seit Mittwoch (24. November) die 2G-Regel (Geimpft, Genesen). Für einen Besuch reicht also nicht wie bislang, dass man einen negativen Test vorlegt. Doch schon vor den verschärften Corona-Regeln wurden in diesem Bereich Verstöße festgestellt. Deshalb reagiert die Stadt nun und will konsequent dagegen vorgehen.

„Wir werden die Gastronomie verstärkt in den Fokus nehmen. Dort wird nicht gut oder gar nicht kontrolliert. Deshalb haben wir uns vorgenommen, konkreter und gezielter zu kontrollieren“, sagt Frank Gründken, Ordnungsdezernent der Stadt. Demnach werde man im Laufe dieser Woche die stichprobenartigen Kontrollen ausweiten.

Wer dabei erwischt wird, sich den Corona-Regeln zu widersetzen, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Denn das Land NRW hat auch dort die Zügel angezogen: Wer die Kontrollpflicht der 2G-Regel in Restaurants vernachlässigt, muss als Inhaber 2000 Euro zahlen. Ein Besucher wird mit 250 Euro zur Kasse gebeten. Wer in Kneipen oder Restaurants gegen die Maskenpflicht verstößt, zahlt nun 150 Euro.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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