Feinkost Jassem: So fällt das erste Fazit des neuen Wochenmarkt-Beschickers aus

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Mitten auf dem Marktplatz hat Jassem Remmo seinen Wagen mit Feinkost geparkt. Zum dritten Mal war der Händler am Dienstag auf dem Werner Wochenmarkt. Zeit für ein erstes Fazit.

Werne

, 28.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Weinblätter, drei gefüllte Paprika, eine kleine Schale mit Frischkäse-Dip, dann noch ein Stück Schafskäse und fünf von diesen eingelegten Oliven - die Bestellung des jungen Paars, das gerade am neuen Feinstkostwagen mitten auf dem Werner Wochenmarkt steht, scheint kein Ende zu nehmen.

Jassem Remmo (28), der aus dem Wagen von Sara Cosentino heraus die Kunden bedient, lächelt freundlich, während er die Waren verpackt. Remmo ist zum dritten Mal auf dem Werner Wochenmarkt. Und er ist etwas überrascht von dem, was er hier vorgefunden hat.

Herzlich von Kunden empfangen

„Normalerweise dauert es immer eine Weile, bis das Geschäft an einem neuen Standort richtig anläuft“, sagt Remmo. „Aber hier hat es irgendwie sofort funktioniert. Das ist super. Ich bin wirklich mehr als zufrieden.“

Die Marktbesucher scheint es zu freuen, dass es nun endlich einen Feinkosthändler auf dem Wochenmarkt gibt. Denn der 28-Jährige wurde herzlich empfangen. „Die Leute haben mir viel Glück gewünscht. Und die Händlerkollegen sind auch wirklich nett. Werne gefällt mir“, sagt Remmo und grinst.

Feinkost Jassem: So fällt das erste Fazit des neuen Wochenmarkt-Beschickers aus

Feinkost so weit das Auge reicht. Die Auswahl des neuen Marktbeschickers ist groß - reicht von Oliven über Dips und Soßen bis zu Krebsfleisch. © Felix Püschner

Oliven und Dips aus Quark und Frischkäse kommen besonders gut bei der Kundschaft an. Und alles mit Knoblauch. Selbst wenn man so manchen Kunden gewissermaßen zu seinem Glück zwingen müsse. „Viele probieren erst einmal die Variante ohne Knoblauch. Aber mit schmeckt es eben noch einen Tick besser“, so der Markthändler.

Jeden Dienstag steht der Feinkostwagen mitten auf dem Werner Wochenmarkt. Viel zentraler geht es nicht. Und dennoch will Remmo vorerst nicht auch noch freitags in die Lippestadt kommen. Dazu liefen die anderen Freitagsmärkte, auf denen der Händler mit insgesamt vier Wagen vertreten ist, einfach zu gut. Wobei Werne im Vergleich zu den anderen 14 Standorten - darunter Hamm, Lünen, Meschede und Gütersloh - durchaus Vorteile habe.

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Werne bietet Zeitvorteil

Ein ganz wichtiger: Der Markt hat nur bis 12.30 Uhr geöffnet. „In anderen Städte geht es oft bis 14.30 Uhr. Aber das lohnt sich eigentlich nicht mehr. Der Großteil der Kunden kauft früher ein“, erklärt Remmo. Daher könne er sich durchaus vorstellen, sein Gastspiel in Werne künftig noch auszuweiten.

Die Kundschaft auf dem Wochenmarkt dürfte nichts dagegen haben. Das kann man zumindest aus den Ergebnissen der Umfrage schließen, die das Stadtmarketing Werne vor einiger Zeit unter den Marktbesuchern durchgeführt hatte. Bei der Kunden-Bewertung hatte das gastronomische Angebot am schlechtesten abgeschnitten. Ganz explizit wünschten sich einige Besucher unter anderem einen Antipasti-Stand. Der Wunsch ist inzwischen in Erfüllung gegangen.

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