Mithilfe solcher Eimer löschten die Werner früher Brände in ihrer Stadt.
Mithilfe solcher Eimer löschten die Werner früher Brände in ihrer Stadt. © Neubauer/Püschner
Video-Kolumne Heidewitzka

Feuer in Werne: Als die Bürger noch zum Ledereimer griffen

Bevor Werne eine eigene Feuerwehr bekam, waren die Bürger bei Löscharbeiten auf sich selbst gestellt. Um die Geschichte der Brandbekämpfung geht‘s diesmal in unserer Kolumne „Heidewitzka“.

Feuer war für die Menschen im Mittelalter neben Krieg und Krankheit eine der schlimmsten Katastrophen, die sie erleiden mussten. Da es in jedem Haus mindestens eine Feuerstelle zum Heizen oder für das jeweilige Handwerk gab, kam es oft durch Unachtsamkeit vor, dass ein Feuer ausbrach. Die Häuser in Werne bestanden zu ganz überwiegendem Teil aus Fachwerk und meist aus strohgedeckten Dächern, so dass es kein Wunder war, dass sich ein Brand über einen ganzen Straßenzug ausbreiten konnte.

Im Jahre 1400 stand der Werner Kirchhof in Flammen

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