Feuerwehr rettet Bewohner aufwendig mittels Drehleiter und Tragetuch

Feuerwehr-Einsatz

Die Feuerwehr rettete am Samstag eine sogenannte „hilflose Person“ aus einer Wohnung. Der Einsatz gestaltete sich aufwendiger als zunächst vermutet. Die Drehleiter musste ran.

Werne

, 31.05.2020, 11:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Rettungswagen-Trage vor dem Gebäude an der Kurt-Schumacher-Straße steht bereit.

Die Rettungswagen-Trage vor dem Gebäude an der Kurt-Schumacher-Straße steht bereit. © Feuerwehr Werne

Der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde am Samstagmittag, 30. Mai 2020, um 12.06 Uhr zur Kurt-Schumacher-Straße alarmiert. Der Rettungsdienst war zuerst vor Ort und konnte mit dem Patienten durch die geschlossene Wohnungstür sprechen.

Ein Trupp versuchte, den Schlosszylinder aus der stark gesicherten Wohnungstür zu ziehen, um dann aufzuschließen. Hierbei wurde der Schlossmechanismus der Tür beschädigt und die Wehrleute entschieden sich, mittels Drehleiter durch ein Fenster in die Wohnung im ersten Obergeschoss zu kommen.

Die Einsatzfahrzeuge standen entgegen der Fahrtrichtung auf der Kurt-Schumacher-Straße in Werne, um die hilflose Person zu retten.

Die Einsatzfahrzeuge standen entgegen der Fahrtrichtung auf der Kurt-Schumacher-Straße in Werne, um die hilflose Person zu retten. © Feuerwehr Werne

Parallel war zu den Aktivitäten im Hausflur die Drehleiter zur weiteren Erkundung vor dem Haus in Stellung gebracht worden. Ein Fenster wurde eingeschlagen und sich so Zutritt zur Wohnung verschafft. Die Wohnungstür konnte von innen für den Rettungsdienst geöffnet werden.

Patienten mit Tragetuch durchs Treppenhaus geborgen

Die Mitglieder des Löschzuges unterstützten den Rettungsdienst beim Patiententransport mittels Tragetuch durch das enge Treppenhaus bis zum Rettungswagen. Da der Schlosszylinder aufgrund der Beschädigungen nicht getauscht werden konnte, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Im Einsatz waren neun Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst und Notarzt aus Werne. Einsatzende war gegen 13 Uhr.

Lesen Sie jetzt

Eigentlich wollte die Polizei durch technische Auswertungen herausfinden, wie es zu dem tödlichen Unfall auf der B 54 zwischen Ascheberg und Herbern kommen konnte. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Von Eva-Maria Spiller

Lesen Sie jetzt