Feuerwehreinsatz in Werne: Anwohner setzt Hecke mit Gasbrenner in Brand

Feuer in Werne

Mit einem Gasbrenner flämmte ein Anwohner in Werne Unkraut auf seinem Grundstück weg. Dann fing die Hecke auf seinem Grundstück Feuer. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Werne

11.04.2020, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr musste am Samstagmorgen eine brennende Hecke in Werne löschen.

Die Feuerwehr musste am Samstagmorgen eine brennende Hecke in Werne löschen. © Feuerwehr

Ein Werner hat am Samstagmorgen mit einem Gasbrenner eine Hecke in Brand gesetzt. Daraufhin musste die Feuerwehr ausrücken. Die Einsatzkräfte rückten gegen 10.34 Uhr an die Straße Am Weihbach aus. Eine Person wurde wegen einer leichten Rauchgasvergiftung vor Ort vom Rettungsdienst betreut.

Laut Feuerwehr habe der Mann versucht, Unkraut auf seinem Grundstück zu entfernen. Doch das ging schief. Das Feuer griff auf die nahestehende Hecke über.

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Starker Rauch war schon von der Straße aus zu sehen

„Bereits von der Stockumer Straße aus konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Mittels Gartenschlauch versuchten der Eigentümer und ein Nachbar, die Hecke selbst zu löschen, was nur teilweise gelang“, heißt es seitens der Einsatzkräfte dazu.

Die Feuerwehr löschte den Heckenbrand mit einem Trupp unter Atemschutz mit dem Schnellangriff vom Hilfeleistungslöschfahrzeug. Der Brandbereich wurde mit der Wärmebildkamera auf Glutnester im Unterholz kontrolliert.

Unter Atemschutz musste die Feuerwehr in Werne ausrücken, um die brennende Hecke zu löschen.

Unter Atemschutz musste die Feuerwehr in Werne ausrücken, um die brennende Hecke zu löschen. © Feuerwehr

Danach wies die Feuerwehr den Anwohner an, den Brandort weiterhin auf ein mögliches Wiederaufflammen im Auge zu behalten. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst und die Polizei aus Werne. Um 11.34 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Feuerwehr warnt: Wer Unkraut mit einem Gasbrenner wegflämmt und dadurch Schäden verursacht, dem kann sein Handeln im Falle des Falles als grob fahrlässig ausgelegt werden. „Bitte entfernen Sie Ihr Unkraut auf die konventionelle Art.“

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