Freilichtbühne Werne für 25.000 Euro umgebaut

Neue Bänke sind da

Die Freilichtbühne in Werne wird vor dem Start der neuen Spielzeit neu ausgerüstet. Für 25.000 Euro werden die alten Holzbänke durch Plastiksitze ersetzt. Außerdem bekommt die Bühne eine neue Musikeinrichtung. Im Mai starten die Premieren von "Peter Pan" und "Urmel aus dem Eis".

WERNE

, 13.01.2016 / Lesedauer: 2 min

„Die Alten gab es hier seit 17 Jahren. Es war an der Zeit für Neue“, erklärt Christoph Bergmann, Vorsitzender des Vereins Freilichtbühne Werne. Feuchtigkeit, Dreck und Splitter gehören nun der Vergangenheit an. Dafür haben die Mitglieder des Vereins bereits bei den zweitägigen Abbauarbeiten gesorgt.

Alte Holzbänke sollen anderweitig genutzt werden

„Das alte Material verarbeiten wir aber nicht zu Brennholz, sondern nutzen es anderweitig. Wir haben einige kreative Köpfe im Verein.

Ein Mitglied hat sich zum Beispiel ein paar Bretter mitgenommen, um sich ein Hochbett zu bauen. Und für die Rückenlehnen finden wir vielleicht noch Verwendung auf dem Parkplatz“, so Bergmann weiter.

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Aufbau spätestens bis zur Premiere der neuen Stücke im Mai

Die neuen Bänke sind aus Recycling-Kunststoff und bieten – wie ihre Vorgänger – Platz für knapp 1000 Gäste. Die Mitarbeiter einer ortsansässigen Schreinerei sollen die Sitzmöglichkeiten in den nächsten Wochen aufbauen.

„Wann die fertig sind, hängt natürlich vor allem von der Witterung ab. Bis zur Premiere unserer neuen Stücke im Mai sollte es aber so weit sein. Ansonsten bekomme ich noch schlaflose Nächte“, sagt Bergmann schmunzelnd.

Bühne bekommt auch eine neue Musikanlage

Die Proben für Peter Pan und Urmel aus dem Eis laufen bereits jetzt – im alten Fachwerkhaus. Zur Premiere Mitte Mai erwartet die Besucher der Freilichtbühne neben den Sitzbänken noch eine weitere Neuerung: ein anderer Klang.

Lautsprecher und Mischpult sollen laut Bergmann ebenfalls ausgetauscht werden: „Man muss schließlich mit der Zeit gehen.“

Die Neuerungen hat sich der Verein einiges kosten lassen. Allein für den Austausch der Tribüne fallen 25 000 Euro an. Geld, das nach Ansicht Bergmanns bestens investiert ist.

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