Die kleinen Krieger waren an verschiedenen Orten in der Werner Innenstadt anzutreffen. © Freilichtbühne Werne e.V.
Freilichtbühne Werne

Freilichttheater rührt die Werbetrommel: Ausgefallene Aktion in der Innenstadt

In den vergangenen Tagen konnte man an verschiedenen Orten in Wernes Innenstadt kleine Krieger aus Gips auffinden. Vorerst war nicht klar, was es damit auf sich hat. Nun wurde das Geheimnis gelüftet.

Im Roman „Und dann gab’s keines mehr“ der weltberühmten Kriminalautorin Agatha Christie werden zehn einander unbekannte Gäste auf eine abgeschiedene Insel geladen. Einer nach dem anderen kommt unter mysteriösen und brutalen Umständen ums Leben. Die Gruppe macht sich auf die Suche nach dem Mörder.

Wie die Protagonisten in Christies Geschichte, haben sich auch Wernerinnen und Werner in den vergangenen Tagen auf eine geheimnisvolle Suche begeben. Glücklicherweise nicht nach einem Mörder, aber nach dem Geheimnis hinter den kleinen Gips-Kriegern, die an populären Orten in Wernes Innenstadt aufgetaucht sind. Vorerst war nicht klar, wer der Initiator hinter dieser Aktion war.

Freilichtbühne verteilt kleine Krieger in Wernes Innenstadt

Jetzt gab er sich zu erkennen: Im Zuge ihrer Inszenierung von „Und dann gab’s keines mehr“ hat die Freilichtbühne Werne die Figuren, optisch angelehnt an die bekannten Moai-Statuen auf der Osterinsel, in der Stadt verteilt.

„Es ist ungewöhnlich, dass wir so spät im Jahr noch spielen, das haben viele sicher nicht auf dem Schirm. Deshalb wollten wir etwas Besonderes machen, um die Werbetrommel zu rühren“, erzählt Maximilian Falkenberg, der in der Inszenierung von Marius Przybilla und Holger Schulte selbst auf der Bühne steht.

Den kleinen Moai-Figuren kommt auch auf der Bühne eine wichtige Rolle zu, so der Hobby-Schauspieler. „Ich kann nur so viel verraten: Es handelt sich um ein Replikat aus dem Stück. Mehr dazu darf ich nicht erzählen, es soll ja noch spannend bleiben“, sagt Maximilian Falkenberg.

Über die Figuren konnte der Finder einen Rabatt-Code erhalten.
Über die Figuren konnte der Finder einen Rabatt-Code erhalten. © Freilichtbühne Werne e.V. © Freilichtbühne Werne e.V.

Tickets gibt es online

Die Figuren dienten nebenbei auch einem praktischen Zweck: Die Finder können über einen angebrachten QR-Code einerseits Informationen zum Stück abfragen, andererseits über den zusätzlichen Buchstaben-Code 10 Euro Rabatt auf eine Ticketbestellung bekommen. Alle Finder sind außerdem dazu eingeladen, einen Schnappschuss ihres Fundes an die Freilichtbühne zu schicken.

Doch auch ohne Moai-Statue können Theaterinteressierte Karten à 10 Euro pro Stück unter soldier-island.de erwerben. Die Premiere von „Und dann gab’s keines mehr“ findet am 29. Oktober auf der Freilichtbühne statt, weitere Aufführungen sind am 30. Oktober sowie am 2., 5., 6., 27. und 28. November um jeweils 19.30 Uhr.

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