Freiwillige Feuerwehr Werne blickt auf anstrengendes Jahr zurück

Feuerwehr

400 Gäste kamen zum Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Werne, um auf 2018 zurückzublicken. Die Zahl der Einsätze ist für die Wehr stark gestiegen.

Werne

, 08.01.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürgermeister Lothar Christ und Wehrführer Thomas Temmann (v.r.) ehrten mit weiteren Offiziellen Feuerwehrmänner für langjährige Mitgliedschaft.

Bürgermeister Lothar Christ und Wehrführer Thomas Temmann (v.r.) ehrten mit weiteren Offiziellen Feuerwehrmänner für langjährige Mitgliedschaft. © Bernd Warnecke

Großer Andrang herrschte am Samstag im Gerätehaus am Konrad-Adenauer-Platz. Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und den versammelten Werner Feuerwehrleuten stellte Bürgermeister Lothar Christ beim Kameradschaftsabend die aktuellen Zahlen der Freiwilligen Feuerwehr Werne vor – und die waren erstaunlich hoch. 431 Mal musste die Feuerwehr 2018 zu Einsätzen ausrücken. Das sind fast 100 Einsätze mehr, als es noch ein Jahr zuvor waren (348).

Orkan „Frederike“ zu Beginn des Jahres war mit 48 Einsätzen ein Grund für die erhöhte Zahl an Einsätzen. Insgesamt 75 Mal musste die Wehr zum Brandschutz raus, 211 Mal leistete sie technische Hilfe. Zweimal gab es böswilligen Alarm, die Zahl der Fehlalarme stieg um sieben auf 24. Große Einsätze waren zudem der Brand eines Hofes in Horst (November/2018), der Sturm Frederike (Februar 2018), ein Küchenbrand (Februar 2018) der Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Beckingshof (Februar 2018) sowie die überörtliche Hilfe beim Großbrand der GWA in Bönen.

Anzahl der Einsätze stieg

Doch auch die Silvesternacht war Thema beim Kameradschaftsabend. „Die Freiwillige Feuerwehr ist auch heute noch ein erfüllendes Ehrenamt, für das es sich lohnt, auf Schlaf, Freizeit und Erholung zu verzichten. Gute Kameradschaft, der Dank, die Anerkennung und die Wertschätzung der Bevölkerung spornen uns immer wieder an“, so Wehrführer Thomas Temmann zu den knapp 400 Gästen. Deshalb wünschte er seinen Kameraden eine gute Handhabung – auch gegen Nörgler und Pöbler.

Auch Bürgermeister Lothar Christ nahm Stellung zu den Einsätzen der Feuerwehr in der Silvesternacht und erhielt Applaus für seine Ausführungen.

Weitere Gastredner waren Kreisbrandmeister Thomas Heckmann und Dietmar Luft, Leiter der Feuerwehr Bergkamen-Rünthe, die an diesem Abend den Brandschutz sicherstellten. Für 35 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Norbert Schröer vom Löschzug Stockum mit dem Feuerwehrabzeichen in Gold geehrt.

Besondere Auszeichnung

Eine besondere Auszeichnung erhielten Fritz Thiemann und Klaus Rempe vom Löschzug Mitte. Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr erhielten beide von Wehrführer Thomas Temmann die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren NRW in Gold.

Mit Egbert Ortmann (Löschgruppe Langern) und Eugen Brysch (Löschzug Mitte) wurden darüber hinaus zwei Kameraden aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung verabschiedet. Mit einem großen Büfett und Musik von DJ Andreas Büscher klang der Abend spät aus. Die Bewirtung übernahm der Schützenverein Frohsinn 07. Zu später Stunde kamen auch noch die Sternsinger vorbei und brachten den neuen Segen für die Wache und Feuerwehr.

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