Fürstenhof-Turnhalle ist Geschichte - Ein neuer Lärmschutz muss her

Turnhallen-Abriss

Der Fürstenhof-Halle geht es an den Kragen: Von der einstigen Hauptschul-Turnhalle sind nur noch Trümmer übrig. Nun gibt es keinen Lärmschutz mehr für die Anwohner - die Stadt hat einen Plan.

Werne

, 19.11.2019, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fürstenhof-Turnhalle ist Geschichte - Ein neuer Lärmschutz muss her

Die Abrissarbeitens an der Fürstenhofhalle laufen. © Felix Püschner

Auf dem Gelände am Jugendzentrum Juwel ist aktuell richtig was los: Die angrenzende Fürstenhof-Turnhalle wird dem Erdboden gleichgemacht. Seit der Fertigstellung der neuen Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs wird die Fürstenhof-Halle nicht mehr benötigt. Rund 50 Jahre alt war die Halle und damit längst nicht so modern wie andere Werner Sportstätten. Die zugehörige Fürstenhof-Hauptschule wurde bereits 2017 geschlossen.

Einen Zweck hatte die leerstehende Turnhalle aber noch immer: Sie diente als Lärmschutzwand, die das Jugendzentrum von den Anwohnern abschotten sollte.

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Das Vordach des Jugendzentrums, an dem die Jugendlichen sich bisher gerne aufhielten, wird mit abgerissen. Die jungen Menschen bekommen einen neuen Unterstand auf der anderen Seite des Jugendzentrums - und die Anwohner einen neuen Lärmschutzwall.

Erdwall soll Anwohner schützen

Auf einer Länge von knapp 50 Metern von der Münsterstraße über die Wiese zwischen Turnhalle und Grafenweg bis zur Garage des Juwels wird ein 3,50 Meter hoher Erdwall aufgeschüttet.

Und die Vereine, die lange Zeit in der Turnhalle Zuhause waren? Die haben längst ein neues Zuhause. „Kein Verein hat weniger Platz oder Übungseinheiten durch den Wegfall der alten Anlagen“, versichert Jürgen Zielonka, der 1. Vorsitzende des Stadtsportbundes.

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