Gerüchte um HNO-Praxis Vieth in Werne: Der Chef sagt, was wirklich Sache ist

rnHals-Nasen-Ohren-Arzt

Seit Monaten ranken sich Gerüchte um die Zukunft der HNO-Praxis Vieth. Sie reichen von eingeschränkten Öffnungszeiten bis zur Aufgabe der Praxis. Was ist dran? Wir haben mit Dr. Vieth gesprochen.

Werne

, 22.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ende vergangenen Jahres waren die ersten Gerüchte rund um die Hals-Nasen-Ohren-Praxis Vieth an der Südmauer zu hören. Mancher wollte von eingeschränkten Öffnungszeiten wissen, ein anderer gleich von der kompletten Aufgabe der beliebten HNO-Praxis. Was ist dran an den Gerüchten? Dr. Dietmar Vieth sagt: „Gar nichts, im Gegenteil.“

Die Ursache der Redereien: Die familiengeführte HNO-Praxis Dr. Vieth fusionierte im Oktober mit der überörtlichen HNO-Gemeinschaft HNO-Heilkunde Hamm-Ahlen-Kamen-Oelde-Werne. Dr. Vieth: „Durch die Fusion verbessern wir die Digitalisierung und nutzen die Vorteile einer etablierten Netzwerkstruktur.“

„Keine Veränderungen für die Patienten in HNO-Praxis Vieth“

Für die Patienten werde es „keine spürbaren Veränderungen geben. Ich bin weiterhin als alleiniger Praxisinhhaber für die Patientenversorgung in Kooperation mit meiner Frau Meike zuständig“. Den Gerüchten, in der Praxis würden nun wechselnde Mediziner die Patienten behandeln, tritt er damit entschieden entgegen.

Auch in Sachen Standort und Öffnungszeiten verweist Dietmar Vieth alle Spekulationen ins Reich der Fabel: „Die Öffnungszeiten bleiben wie gewohnt und die Patienten finden uns natürlich weiterhin in den gewohnten Räumen in Werne.“ Und auch das bekannte Team würde weiterhin mit ihm arbeiten.

Das Team der HNO-Praxis an der Südmauer 17 rund um Meike (M.) und Dr. Dietmar Vieth.

Das Team der HNO-Praxis an der Südmauer 17 rund um Meike (M.) und Dr. Dietmar Vieth. © Susanne Kästner

Aber warum dann der Zusammenschluss mit der HNO-Heilkunde? Das liegt etwa an den Herausforderungen durch die Umstellung der Praxis-EDV: „Ich hätte sie ohne mein motiviertes Team nicht so unproblematisch durchführen können.“ Auf dem höchsten Stand der Datensicherung „werden die Daten zentral gespeichert“. Das ermögliche den Ärzten der Gemeinschaft, in Echtzeit medizinische Problemfälle zu diskutieren und gemeinsam die Behandlung optimal zu gestalten.

Der HNO-Spezialist führt weitere Vorteile der Fusion an: Während der Urlaubszeit sei die Praxisvertretung automatisch geregelt. Zudem könne er nun sein bewährtes Leistungsspektrum sogar noch erweitern, etwa bei der Diagnose oder umfassenden HNO-Operationen. Dazu ist Vieth weiterhin Belegarzt am Christophorus-Krankenhaus in Werne.

Dr. Dietmar Vieth und Ehefrau Meike äußern sich zur Zukunft ihrer HNO-Praxis an der Südmauer 17 in Werne.

Dr. Dietmar Vieth und Ehefrau Meike äußern sich zur Zukunft ihrer HNO-Praxis an der Südmauer 17 in Werne. © Jörg Heckenkamp

Aufgrund der Fusion stünde auch seinen Patienten nun in der Barbara-Klinik in Hamm-Heessen eine Belegabteilung für HNO-, Kopf- und Halschirurgie sowie plastischen Operationen zur Verfügung. Dazu gehörten komplexe Eingriffe wie an den Nasennebenhöhlen, umfassende Schilddrüsen-Chirurgie, Tumorchirurgie im Kopf- und Halsbereich, etc.

Fünf Monate nach der Fusion zieht Vieth ein positives Fazit: „Die medizinischen Erfolge durch die Fusion und das Feedback der Patienten bestätigen mich, dass die Entscheidung richtig war.“

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