Geschichte mit allen Sinnen spüren

Weg des Wandels

Wer wissen möchte, wie sich historisch bedeutsame Gebäude in Werne entwickelt haben, könnte demnächst ein „kulturelles Navi“ benutzen. Und dann den „Weg des Wandels“ beschreiten.

WERNE

von Von Arndt Brede

, 07.05.2012, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Denis Freund zeigt das iPad, mit dessen Hilfe man den Weg des Wandels beschreiten kann. Er und die Informatikstudenten Claudia Bisterfeld (r.) undCarsten Wolters (6.v.r.) gingen mit Bürgermeister Lothar Christ (vorn Mitte), Prof. Dr. Andreas Heinecke (4.v.r.) und weiteren Gästen erstmals den virtuellen Weg des Wandels auch in der Realität.

Denis Freund zeigt das iPad, mit dessen Hilfe man den Weg des Wandels beschreiten kann. Er und die Informatikstudenten Claudia Bisterfeld (r.) undCarsten Wolters (6.v.r.) gingen mit Bürgermeister Lothar Christ (vorn Mitte), Prof. Dr. Andreas Heinecke (4.v.r.) und weiteren Gästen erstmals den virtuellen Weg des Wandels auch in der Realität.

Bürgermeister Lothar Christ vollzog diesen Akt vor zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Die Stationen stehen bereits fest. Stadtmuseum, Christophorus-Kirche, Altes Rathaus und Haus Steinstraße 40 verfügen sogar schon über Miniatur-Bronzemodelle zum Anfassen. Der Weg führt aber auch an anderen Gebäuden entlang – wie dem Kloster – bis hin zur Seilscheibe am Solebad-Parkplatz.

Bürgermeister Christ bezeichnete den „Weg des Wandels“ als Bereicherung für die Stadt. Vor allem auch in Sachen Integration Behinderter. Ein großes Lob ging dabei an Professor Dr. Andreas Heinecke, der mit Informatik-Studenten der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen den entscheidenden Beitrag zum hör-, fühl- und sehbaren Weg des Wandels geleistet hat. Sie entwickelten die Idee, Text- und Bildinformationen – von Museumschefin Heidelore Fertig-Möller bereit gestellt – aufs iPad zu bekommen und das Gerät auch noch leicht bedienbar zu machen. So kann sich der Nutzer durch alle Informationen „scrollen“ und sich vom iPad-Navi leiten lassen. Nur: Wann es die ersten iPads im Museum auszuleihen gibt, steht noch nicht fest. Heinecke: „Das Programm muss erst noch durch die Prüfung bei Apple.“

Lesen Sie jetzt