Glatteis: Werner Krankenhaus hatte einiges zu tun

Wintereinbruch

Blitzeis hat die Region kalt erwischt: Zwar blieb es im Kreis Unna auf den Straßen bei kleineren Blechschäden. Im Werner Krankenhaus St. Christophorus herrschte hingegen am Wochenende Hochbetrieb. Denn auf den vereisten Straßen und Gehwegen rutschen die Menschen leicht aus.

WERNE

, 08.01.2017 / Lesedauer: 2 min

Gefrierender Regen hat am Samstagabend die Straßen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens in gefährliche Rutschpisten verwandelt. Es gab landesweit Dutzende Unfälle und mehrere Verletzte.

Für den Kreis Unna hingegen zog die Polizei gestern eine erste positive Zwischenbilanz: Neun Unfälle mit jeweils nur geringem Sachschaden vermeldete die Kreispolizeibehörde zwischen 17 Uhr am Samstag und 6 Uhr am frühen Sonntagmorgen für ihren Zuständigkeitsbereich (ohne Lünen). Nur ein Autounfall ereignete sich in Werne – an der Kreuzung Kamener Straße und Stockumer Straße.

Offensichtlich haben sich die Autofahrer gut auf die winterlichen Straßenverhältnisse eingestellt und sind dementsprechend vorsichtig gefahren, so ein Polizeisprecher. Für die gemeldeten neun Unfälle gab die Polizei einen Gesamtsachschaden von rund 11.000 Euro an.

Viele Knochenbrüche durch Stürze

Auch wenn es auf den Straßen eher ruhig zuging – im Krankenhaus St. Christophorus herrschte am Wochenende Hochbetrieb. „Alleine am Samstag hatten wir vier Brüche zu behandeln“, erklärte die diensthabende Chirurgin auf Nachfrage unserer Redaktion.

Auch am Sonntag gab es allerhand zu tun. Der Grund: auf den vereisten Straßen und Gehwegen rutschen die Menschen leicht aus. Zu einem Sturz mit Knochenbruch kann es so schnell kommen.

Ganz gebannt ist die Gefahr aber noch nicht. Auch in dieser Woche können die Temperaturen noch einmal unter die Nullgrad-Marke fallen. Stiefel mit einer festen Sohle sind also auch weiterhin das Schuhwerk erster Wahl. 

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