Gute Anmeldezahlen an Werner Schulen

Sitzung des Schulausschusses

Stabile Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen, ein gutes Voranschreiten der Baumaßnahmen an der Uhlandschule und eine gelungene Integration der Flüchtlingskinder – bei der Sitzung des Schulausschusses am Dienstagabend hatte Dezernentin Elke Kappen viel Positives zu verkünden.

WERNE

, 04.03.2016, 05:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gute Anmeldezahlen an Werner Schulen

Das Gebäude für den offenen Ganztag der Uhlandschule ist weit vorangeschritten.

„Ein so entspanntes Anmeldeverfahren hatten wir schon lange nicht mehr: Keinerlei Diskussionen über Abweisungen oder ähnliche Probleme – und die Zahlen sind äußerst stabil und ausgeglichen“, teilte die Schuldezernentin den Ausschussmitgliedern mit.

Insgesamt 238 Grundschüler aus Werne wechseln im kommenden Schuljahr auf eine weiterführende Schule. An diesen liegen die Anmeldezahlen voll im Soll: Während das Gymnasium St. Christophorus 80 und die Marga-Spiegel-Schule 121 neue Schüler aufnehmen, verbucht das Anne-Frank-Gymnasium 89 Zugänge.

   

Bau an der Uhlandschule

Auffällige Veränderungen gibt es an der Uhlandschule. Dem Richtfest im Dezember folgten bislang der Einbau der Fenster sowie Estricharbeiten. Nach dem Durchbruch zum Hauptgebäude im Juni soll das Gebäude möbliert und der Schulhof neu gestaltet werden. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus ist für Ende August vorgesehen. „Wir liegen damit voll im Zeitplan – und übrigens auch im Kostenplan“, zeigte sich Kappen erfreut. 

Integration junger Flüchtlinge

Eine ganz andere Baustelle haben die Schulen laut Kappen bislang ebenfalls bestens gemeistert: die Integration junger Flüchtlinge. „Wir haben derzeit 67 Schüler untergebracht, verteilt auf alle Werner Schulen“, so Kappen. Das wesentliche Problem sei nach wie vor die große Unbekannte im Hinblick auf die Entwicklung der Flüchtlingszahlen „Zudem können wir die Bleibesituation nicht abschätzen“, erklärte Kappen. 

Auflösung der Barbaraschule

Die Auflösung der Barbaraschule zum 31. Juli 2016 ist nun auch amtlich bestätigt. „Der Beschluss hierzu liegt uns inzwischen vor“, sagte Schuldezernentin Elke Kappen bei der Sitzung. Vorausgegangen war dem Beschluss das Ziel der Landespolitik, die Anzahl der Förderschulen auf ein Minimum zu reduzieren.

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Ein Entschluss, der dem Schulleiter Johannes Heinemann nach wie vor schwer im Magen liegt. „Gelassen sehen wir das auch heute noch nicht. Die Aufregung war zu Beginn des Schuljahres zwar größer als jetzt, aber es gibt immer noch viele Fragezeichen“, so Heinemann.

Schwierige Situation beim Förderzentrum Nord:

Knapp drei Viertel der Schüler werden im kommenden Schuljahr das neue Förderzentrum Nord in Lünen besuchen. Dort steht bislang jedoch weder die Leitung noch das Kollegium fest. „Uns war schon klar, dass dies eine Weile dauern würden. Aber beruhigend ist es für die Betroffenen nicht“, erklärte Heinemann. „Man muss einfach alles neu aufbauen – vor allem das Vertrauensverhältnis“. 

Auch die Verkehrsanbindung für die Schüler ist noch nicht abschließend geklärt, wie Elke Kappen zugab. Die Stadt führe diesbezüglich allerdings Gespräche mit der VKU. „Ein Linienbus kommt aber nicht infrage“, so Kappen. 

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