Handwerk: Einer der jüngsten Gesellen in Werne schließt Prüfung erfolgreich ab

Handwerk in Werne

Timon Urner (20) hat seine Gesellenprüfung vorzeitig abgelegt und bestanden. Doch damit nicht genug: Der junge Geselle strebt nun auch den Meisterbrief an. Und das schon ab kommendem Januar.

Werne

, 01.08.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Voller Stolz präsentieren sich die Zimmerleute nach altem Handwerkerbrauchbrauchtum in der traditionellen Kluft (v.l.n.r.) K&P-Firmenchef Markus Preik, Junggeselle Timon Urner und Altgeselle Michael Gillmann, betrieblicher Ausbilder.

Voller Stolz präsentieren sich die Zimmerleute nach altem Handwerkerbrauchtum in der traditionellen Kluft (v.l.) K&P-Firmenchef Markus Preik, Junggeselle Timon Urner und Altgeselle Michael Gillmann, betrieblicher Ausbilder. © Privat

Wenn das Dach steht, wird er bald schon seinen ersten Richtspruch unter dem geschmückten Kranz aufsagen, um einen Rohbau feierlich einzuweihen. Die Rede ist von Timon Urner aus dem „Haferfeld“ in Werne. Seit dem 23. Juli ist er offiziell Geselle, seinen Brief hat der 2001 geborene Werner am Ausbildungszentrum Bau in Dortmund als wohl jüngster Zimmerergeselle der Stadt erhalten.

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Die Gesellenprüfung ist für alle Azubis im Handwerksberuf ein Meilenstein im Arbeitsleben. Timon Urner hat seine Fachhochschulreife an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel abgeschlossen und am 1. September 2019 eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Zimmerer bei der Firma K&P, Bedachungs-GmbH, mit den Schwerpunkten Zimmerei und Dachdeckerei an der Lünener Straße 155 absolviert.

Nach seinem Berufsschulabschluss im April 2021 mit der Note sehr gut besteht er ebenfalls mit guten Leistungen kurz darauf die fachliche Zwischenprüfung. „Es macht mir einfach Spaß, mit Holz zu arbeiten“, so der Junggeselle.

Seine Leistungen fallen den Ausbildern ins Auge. Sie raten ihm, vorzeitig die Gesellenprüfung abzulegen, um dadurch die Ausbildungszeit um eineinhalb Jahre zu verkürzen. Gesagt, getan. Bis zu Gesellenprüfung im Juni blieb nur wenig Zeit. Doch sein Fleiß zahlt sich aus, die Gesellenprüfung besteht er mit der Note gut in Theorie und Praxis. Ab Januar besucht er für ein Jahr die Meisterschule in Kassel und möchte auch noch die Prüfung als Dachdecker ablegen.

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