Haustopf und Grillplatte sind Dauerbrenner

40 Jahre Wittenbrinks Hof

In vier Jahrzehnten hat sich viel verändert. Auch die Speisenkarte von Wittenbrinks Hof in Werne. "Aber zwei Gerichte gibt‘s von Anfang an", sagt Chef Heinz Wittenbrink. Und eigentlich beginnt die Gastronomie-Geschichte an der Varnhöveler Straße schon im Jahr 1890.

WERNE

, 18.08.2015, 05:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Gaststättenverband Dehoga hat dem Team vom Wittenbrinks Hof eine Urkunde verliehen; seit 40 Jahren gibt es den Betrieb.

Der Gaststättenverband Dehoga hat dem Team vom Wittenbrinks Hof eine Urkunde verliehen; seit 40 Jahren gibt es den Betrieb.

Der Haustopf und die Grillplatte zieren die Karte seit der Eröffnung vor 40 Jahren. Heinz Wittenbrink: „Wir haben beide Gerichte etwas aufgepeppt, aber vom Grundsatz sind sie so wie damals.“

Mit Flaschenbierhandel gestartet

40 Jahre Wittenbrinks Hof an der Varnhöveler Straße – doch die gastronomische Tradition reicht eigentlich viel weiter zurück. Denn der Großvater hatte zusätzlich zum landwirtschaftlichen Betrieb bereits im Jahre 1890 einen Flaschenbierhandel aufgezogen.

Heinrich (†) und Margret Wittenbrink starteten dann am 14. August 1975, genau vor 40 Jahren, offiziell mit der Gaststätte. Sohn Heinz und Ehefrau Gerda führen den Betrieb seit 2002 unter ihrer Regie. Mit fünf Festangestellten sowie rund 15 Aushilfen betreiben sie das bekannte Lokal mit rund 250 Sitzplätzen, verteilt auf Restaurant, Saal und schönem Biergarten.

Umbau und Sonnenenergie

„Von 2013 bis 2014 haben wir größer umgebaut“, sagt der Chef. So hätten sie unter anderem den kleinen Saal und die Vorbereitungs-Küche neu gestaltet. Stolz sind die Wirtsleute auf ihre umweltgerechte Energiegewinnung. Per Sonnenkraft produzieren sie Strom und warmes Wasser. Wittenbrink: „Dadurch sparen wir rund 30 Prozent Energiekosten.“ Mit einer anderen Art von Energie geht der Betrieb dagegen freigiebig um. Gerda Wittenbrink: „Wir haben eine solargespeiste Ladestation für Gäste mit E-Bikes.“

Anfang der Woche gratulierte Siegfried Baumhove vom Gaststättenverband Dehoga Familie und Mitarbeitern mit einer Urkunde. Zum Feiern bleibt dem Team heute allerdings wenig Zeit. Derzeit ist Hochsaison, zahlreiche Reservierungen liegen vor, „darüber haben wir unser eigenes Jubiläum glatt vergessen“, sagt Heinz Wittenbrink mit einem Schmunzeln. Während sich die Gäste an diesem Wochenende auf kleine Jubiläums-Überraschungen freuen dürfen, muss das Team bis Anfang 2016 auf die 40-Jahr-Feier warten.   

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