Heiligabend-Aktion sucht neue Bleibe - Hilfs-Zusage kommt vom Bürgermeister

rnAlle gemeinsam, keiner einsam

Der große Erfolg der Heiligabend-nicht-allein-Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“ bringt auch Probleme. Platzprobleme. Das Jugendzentrum Juwel wird zu klein. Bald soll eine Lösung her.

Werne

, 29.12.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der vierte Durchgang der Heiligabend-nicht-allein-Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“ erlebte einen neuen Besucherrekord. 105 Bürger hatten sich für den privat organisierten Abend am 24. Dezember 2019 im Jugendzentrum Juwel angemeldet. Schon jetzt platzten die Räume an der Bahnhofstraße aus allen Nähten. Deshalb suchen die Organisatoren Rebecca Gutzat und Martin Pausch nach einem Ausweich-Quartier.

Denn eines ist klar: „‘Alle gemeinsam, keiner einsam‘ soll auf jeden Fall auch in 2020 stattfinden“, sagt Rebecca Gutzat. „Aber das Juwel ist bei 100 Besuchern schon zu klein.“ Tatsächlich konnten nicht mehr alle Gäste gleichzeitig im großen Raum speisen, einige wichen in den Nebenraum aus.

Das Organisations-Duo hat schon einige Vorgespräche geführt. „Aber im Moment ist noch nichts spruchreif“, sagt Rebecca Gutzat. Sie ist aber optimistisch, für die fünfte Ausgabe von „Alle gemeinsam, keiner einsam“ am 24. Dezember 2020 adäquate Räume zu finden, „am besten ebenderdig, weil auch viele ältere Besucher zu uns kommen“, sagt sie.

Hoffnung macht Bürgermeister Lothar Christ. Er ist von der privaten Einsatzbereitschaft völlig begeistert, war selbst an Heiligabend vor Ort. „Wir werden zeitnah nach dem Jahreswechsel über eine Lösung sprechen“, sagt er auf Anfrage. Einige Räume in städtischer Regie stünden zur Auswahl.

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