Historischer Spaziergang entlang der Horne

Tag des offenen Denkmals

Wie sah die Horne früher eigentlich aus und was ist für die Zukunft an genauen Erneuerungen geplant? Der Tag des offenen Denkmals lädt zu einer Entdeckungstour entlang der Horne ein.

Werne

von Leandra Stampoulis

, 30.08.2018, 13:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Michael Seifert (v. l.) und Petra Göbel von der Denkmalbehörde sowie Sarah Wördemann und Christin Fleige, Praktikantinnen des Stadtmuseums, laden zum Tag des offenen Denkmals ein.

Michael Seifert (v. l.) und Petra Göbel von der Denkmalbehörde sowie Sarah Wördemann und Christin Fleige, Praktikantinnen des Stadtmuseums, laden zum Tag des offenen Denkmals ein. © Leandra Stampoulis

Am Sonntag, 9. September, findet bundesweit der 25. Tag des offenen Denkmals statt, für Werne ist es das 21. Mal. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Entdecken, was uns verbindet“ und bezieht sich damit explizit auf das Europäische Kulturerbejahr 2018. Werne nimmt als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „historischer Stadt- und Ortskerne in NRW“ teil.

In diesem Jahr startet das Programm ab 11 Uhr mit einem Rundgang durch die Stadt und einen genaueren Blick auf historische Gebäude der verschiedenen Epochen.

Buntes Programm

Alle Kinder, die Lust auf eine spannende Geisterjagd haben, treffen sich ab 13.30 im Museum. Durchs Rätsel raten und Fragen stellen können die Geister, von Schauspielern dargestellt, erlöst werden. In diesem Jahr gibt sogar eine Geisterkutschfahrt.

„Das ist der Höhepunkt. Die Kinder erleben die Geschichte. Das wird spannend für die Kinder,“ so Sarah Wördemann, Praktikantin im Stadtmuseum. Sie kümmerte sich mit um die Planung des Kinderprogramms.

Anmeldungen für eine bestimmte Uhrzeit sind im Stadtmuseum am Kirchhof ab sofort möglich. Für die Betreuung der Kinder ist gesorgt. In der Zwischenzeit startet um 14 Uhr an der Hornebrücke an der Goerdelerstraße der historische Spaziergang für Erwachsene.

Blick in die Zukunft und Vergangenheit

Der Spaziergang führt von der Brücke bis zum heiligen Nepomuk und von da aus zur St. Christophorus Kirche. Auf dem Weg klären Gisbert Bensch von der Stadt Werne und die Eheleute Ostrop (Heimatforscher) alle wichtigen Fragen rund um die Horne, die Brücke, Menschen und Bauwerke in Werne in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

„Wir sind sehr dankbar um die Unterstützung von engagierten Bürgern,“ sagt Petra Göbel von der Denkmalbehörde, die mit dem Stadtmuseum zu den Veranstaltern gehört.

Viel Unterstützung

Unterstützung kommt durch das Ehepaar Ostrop, Gisbert Bensch und Karl-Heinz Schwarze (Vorsitzender des Vereins „Freunde des historischen Stadtkerns Werne“. Auch der Förderverein des Museums stellt unterstützend Kostüme für die Geister zur Verfügung.

Im Anschluss gibt es Waffeln zur gemeinsamen Stärkung am Museum.

Lesen Sie jetzt