Hoffnung auf warmen Geldregen aus Berlin für Sportanlage im Dahl

Antrag abgeschickt

Das Feld ist gut bestellt, jetzt heißt es abwarten: Dienstagabend schickte die Politik den Antrag zur Finanzierung des Umbaus der Sportanlage Dahl auf den Weg. Fließen 1,35 Millionen Euro?

Werne

, 09.01.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Sportanlage im Dahl ist in die Jahre gekommen, benötigt dringend eine Sanierung. Geld vom Bund könnte helfen.

Die Sportanlage im Dahl ist in die Jahre gekommen, benötigt dringend eine Sanierung. Geld vom Bund könnte helfen. © Helga Felgenträger (A)

Die Stadt will die in die Jahre gekommene Anlage im Dahl auf Vordermann bringen. Wichtigster Punkt: Ersatz des Tennen- durch einen Kunstrasenplatz. Rundherum sind weitere Arbeiten geplant. Etwa die bessere, barrierefreie Erreichbarkeit der Sportstätte. Geschätzte Gesamtkosten: 1,5 Millionen Euro.

Doch wenn in Berlin alles glatt läuft, muss die Stadt davon „nur“ 150.000 Euro selbst berappen. Zwar immer noch viel Geld für eine Kommune, die in der Haushaltssicherung steckt, weil ihr finanziell das Schuldenwasser bis zum Hals steht. Aber mit vergleichsweise geringem Aufwand hätte die Stadt eine moderne, auf Jahrzehnte gesicherte Sportanlage.

Nicht nur Vereine, auch Schule und Kita würden profitieren

Die würde nicht nur den Vereinen, etwa Eintracht Werne und SV Stockum, sondern auch den Schülern der neuen Wiehagen-Schule (fußläufig gut erreichbar) sowie der in unmittelbarer Nähe geplanten Kita zugute kommen.

So gab es am Dienstagabend in einer Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses (HFW) keine einzige Gegenstimme. Vielmehr lobten die Volksvertreter das schnelle Arbeiten der Verwaltung.

Bürgermeister Lothar Christ bestätigte: „Heutzutage sind die Vergabefristen für solche Fördermittel kurz. Da ist es gut, wenn man schon Konzepte in der Schublade hat, so wie in diesem Fall.“

Jetzt heißt es abwarten. Auf die Frage von CDU-Ratsherr Christian Schmid, ob man die Erfolgschancen der Werner Bewerbung abschätzen kann, konnte Schul- und Sportdezernent Alexander Ruhe nur die Schulter zucken: „Das können wir nicht abschätzen.“ Lothar Christ ergänzte: „Wir hoffen, dass es Ende des Monats eine Vorentscheidung gibt.“

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