Holthausen verpasst knapp Mehrheit für Glasfaser

Sieben Prozent zu wenig

Kommt das schnelle Netz in Holthausen? Noch gibt es kein Endergebnis. Nach Ablauf der Frist hatten sich bis Montag 63 Prozent der Haushalte für einen Glasfaser-Anschluss entschieden. Damit die Firma Muenet das Vorhaben in dem Werner Außenbezirk umsetzt, sollten es 70 Prozent sein. Doch der Ausbau ist nicht vom Tisch.

HOLTHAUSEN

, 17.07.2017, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Holthausen verpasst knapp Mehrheit für Glasfaser

Eine Frau hält ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer Speedpipe. Foto: Jan Woitas/Archiv

Nachdem die Frist für eine Entscheidung zum Thema Glasfaser in Holthausen bereits am 10. Juli um eine Woche verlängert worden war (zu diesem Zeitpunkt stimmten 44 Prozent für Glasfaser), ist seit Sonntag offiziell Schluss. Trotzdem, sagte Muenet-Mitarbeiterin Laura Filoda am Montag auf Anfrage, ist das Vorhaben damit noch nicht komplett vom Tisch. „Mit 63 Prozent sind wir von den 70 nicht weit entfernt“, so Filoda. 

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Firma Muenet rechnet noch mit Spätzündern

Mit den Ansprechpartnern vor Ort habe man sich bereits unterhalten. „Nun wollen wir schauen, ob es noch Haushalte gibt, die vielleicht doch noch mit einsteigen“, so Filoda. Mit einem finalen Ergebnis rechnet die Firma Muenet mit Sitz in Rosendahl in den nächsten zwei bis drei Tagen.

So entschieden sich die anderen Bezirke:

  • Auch in Wessel war die Frist Mitte Juni verlängert worden. Auf 73 Prozent kam der Außenbezirk dann im Endergebnis.
  • In Schmintrup-West soll der Ausbau nach dem Sommer starten. 80 Prozent der Bürger haben sich für das schnelle Netz entschieden.
  • Für Horst und Langern entsteht derzeit noch ein Konzept, weil es sich hier auch um Siedlungsgebiete handelt, für die die Kosten noch einmal anders berechnet werden müssen.
  • Die Frist für Ehringhausen läuft am 30. Juli ab. Laut Muenet haben sich bis jetzt 17 Prozent der Haushalte für Glasfaser entschieden.
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