Einwohnerzahl

Immer mehr Zuzüge: Werne wächst im vierten Jahr in Folge weiter an

Mehr Menschen sind in den vergangenen Jahren nach Werne gezogen, als weggezogen sind. Einer der Gründe dafür war die Corona-Pandemie.
In den vergangenen vier Jahren sind mehr Menschen nach Werne gezogen als weggezogen. © Maria Ziegler/Unsplash

Die Stadt Werne wächst im vierten Jahr in Folge – das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Landesbetriebes IT NRW hervor. Demnach haben im Jahr 2020 insgesamt 29.653 Personen in Werne gelebt. 1548 waren in diesem Jahr neu nach Werne gezogen, 1481 weggezogen. Das macht einen positiven Wanderungssaldo von 2,3 Personen gerechnet auf 1000 Einwohner.

2019 war der Wanderungssaldo mit 4,7 sogar noch höher: Damals hatten insgesamt 29.690 Personen in Werne gewohnt, 1792 Personen waren zugezogen, 1652 Personen weggezogen – macht ein Plus von 140. 2018 und 2017 lag das positive Wanderungssaldo bei 3,3 (2018) und 0,4 (2017).

Kleinstädte in NRW sind gewachsen, Großstädte geschrumpft

In den Großstädten (ab 100 000 Einwohner) Nordrhein-Westfalens überstieg die Zahl der Fortgezogenen im Jahr 2020 erstmals seit zehn Jahren die der Zugezogenen (um 390 Personen), sodass der Wanderungssaldo je 1 000 Einwohner hier negativ ausfiel (−0,05). Im Jahr 2020 wurden Wanderungsbewegungen durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie Ausgangs-, Kontakt-, Einreisebeschränkungen und Einschränkungen Luft- und Reiseverkehr maßgeblich beeinflusst, so IT NRW.

Auch habe weniger Zuzug aus dem Ausland, der sich in Großstädten niederschlage, stattgefunden. In den Kleinstädten (unter 20 000 Einwohner) Nordrhein-Westfalens war der Wanderungssaldo im Jahr 2020 dagegen mit +3,7 je 1 000 Einwohner positiv und höher als im Jahr zuvor (2019: +1,9).