In Werne wird eine neue Grundschule gebaut

Gelände der Weihbachschule

Werne bekommt ein neues Grundschulgebäude: In einer gemeinsamen Sitzung haben Schulausschuss und der Ausschuss für den Kommunalbetrieb Werne (KBW) die Weichen für einen Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Weihbachschule gestellt. Eine wichtige Frage ist allerdings noch ungeklärt.

WERNE

, 17.12.2014, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Bau einer modernen Grundschule an der Stockumer Straße hat auch Konsequenzen für die übrigen Schulgebäude in Werne.

Der Bau einer modernen Grundschule an der Stockumer Straße hat auch Konsequenzen für die übrigen Schulgebäude in Werne.

  • Die zweizügige Kardinal-von-Galen-Schule im Ortsteil Stockum sowie zwei vierzügige Grundschulen im Kernstadtgebiet.
  • Mit der Uhlandschule ist im Werner Westen bereits eine Einrichtung vorhanden, die den Anforderungen – leichte bauliche Veränderungen vorausgesetzt – gerecht wird.
  • Im Osten hingegen ist die Wiehagenschule zu klein, um regelmäßig vier Eingangsklassen zu bilden; die Wienbredeschule läuft in vier Jahren aus, doch auch dieses Gebäude könnte auf Dauer keine vierzügige Schule beheimaten.

Das Büro Energum hatte deshalb eine Analyse von möglichen Standorten vorgelegt, die das Gelände der mittlerweile geschlossenen Weihbachschule an der Stockumer Straße favorisiert. Dieser Empfehlung folgten nun die Politiker und beauftragten die Verwaltung, die Planungen für einen Neubau, in den dann die Wiehagenschule einziehen wird, voranzutreiben. Damit sendeten beide Ausschüsse das von Bürgermeister Lothar Christ und Schuldezernentin Elke Kappen gewünschte Signal, die Grundschulfrage so schnell wie möglich klären zu wollen.

Das Problem sind – wie so häufig – die Kosten. Rund zehn Millionen Euro brutto muss Werne für einen Neubau aufbringen. In Zeiten von Haushaltssicherung und Konsolidierungskonzept keine einfache Aufgabe. Wie sich die Stadt die neue Schule leisten kann, muss nun Stadtkämmerer Marco Schulze-Beckinghausen beantworten. Am 28. Januar will er den Haushalt 2015 einbringen und die entsprechenden Erläuterungen liefern. Die Meinung von Politik und Verwaltung ist allerdings eindeutig: „In Bildung zu investieren heißt, in die Zukunft zu investieren.“

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