Jugendsinfonieorchester und Festival Chorus Salem harmonieren

WERNE/OLFEN "Echt super!" - die Worte einer jungen Zuhörerin. Gräfin Heidi vom Hagen benutzte nur ein Wort für ihre stille Begeisterung: "Wunderschön!" Generationen übergreifend hatte das Abschlusskonzert des Festival Chorus Salem/NY USA und des Jugendsinfonieorchesters des Musikschulkreises Lüdinghausen seine Zuhörer gefangen genommen.

von Von Edith Möller

, 19.07.2009, 15:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Chor und Orchester beeindrucken mit ihren erstklassigen Darbietungen.

Chor und Orchester beeindrucken mit ihren erstklassigen Darbietungen.

Die St. Vitus Kirche in Olfen bot am Samstag eine würdige Kulisse für einen musikalischen Schüleraustausch, der zum vierten Mal stattfand. Ausnahmslos alle Darbietungen waren professionell und hätten jeder großen Bühne Ehre gemacht. Ohrwürmer wie "In my Life" von Lennon/Mc Cartney oder "Let the Sunshine in" von Mac Dermont wechselten mit dem verwegenen "Barbier von Sevilla" oder der kraftvoll vereinnahmenden Musik zum Film Gladiator.

Mezzo-Sopranistin setzte Glanzpunkt

Auf der Posaune zeigte Annika Hilker ihr Können, auf dem Horn war es Johannes Schwarz. Sigrid Hartmann begleitete am Klavier. Einen besonderen Glanzpunkt setzte die Mezzo-Sopranistin Regina Richter. Sie ist Ensemblemitglied an der Kölner Oper. Das Konzert veredelte sie mit drei Darbietungen. Die vielen Zuhörer belohnten den Hochgenuss mit begeistertem Applaus.Ausflüge nach Münster und Hamburg

14 Tage waren die amerikanischen Freunde zu Besuch. Nach der Abschlussparty am Sonntag ging es nachts um 3 Uhr zurück in die Heimat. Mit den Gästen wurde unter anderem eine Radtour unternommen, die Stadt Münster besichtigt sowie eine Fahrt nach Hamburg, mit dem Musical "König der Löwen" erlebt.

Freundschaften wurden geschlossen oder vertieft. Ansonsten standen Proben auf dem Programm. Sechseinhalb Stunden jeden Tag. Das, was die Chorleiter Dr. Hans Wolfgang Schneider, Richard Butler und der Gründer des Austausches sowie ehemaliger Schüler und heutiger Kapellmeister Matthias Frank daraus gemacht haben, war Musik, die unter die Haut ging.

Neben einer öffentlichen Probe in Werne fand das zweite Abschlusskonzert am Sonntag in der Aula Canisianum in Lüdinghausen statt.

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