Kein Mitleid mit dreistem Räuber

Gerichtsurteil

Gemeinsam traten sie am frühen Morgen des 2. April den Heimweg aus der Gaststätte "Schnarchhahn" an, als der neue Bekannte plötzlich zum Räuber wurde. Die Quittung bekam der 19-jährige am Dienstag vor dem Amtsgericht. Zwei Wochen Dauerarrest und 150 Euro Wiedergutmachung lautete das Urteil.

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22.11.2011, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kein Mitleid mit dreistem Räuber

Im Zeugenstand der Mann, er habe den Dieb gebeten, ihm das Geld wiederzugeben, er würde ihn dann laufen lassen. Als er den Griff lockerte, griff der Angeklagte ihn sofort an der Kehle. Anwohner hatten zwischenzeitlich die Polizei gerufen. Die trennte die beiden und stellte die Beute sicher. Der Angeklagte wies auf seine Prellungen hin und einen vierwöchigen Krankenhausaufenthalt nach einem Suizidversuch. Das Mitleid des Staatsanwalts hielt sich in Grenzen, schließlich sei er der Täter. hhö

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