Kirmes-Zeit in Werne: Zeltaufbau für Sim-Jü beginnt

Parkplatz am Hagen

Am 21. Oktober ist es soweit: Die Sim-Jü in Werne startet zum 655. Mal. Mit dabei sind natürlich wieder die Aussteller im Gewerbe- und Bayernzelt. Stange für Stange werden sie nun aufgebaut. Dieses Jahr werden die Aufbauarbeiten zum ersten Mal nicht von der Stadt, sondern von einem privaten Betreiber koordiniert.

Werne

, 11.10.2017, 06:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Parkplatz am Hagen ist im hinteren Bereich schon gesperrt. Mitarbeiter der Firma Eschenbach aus Bad Königshofen bauen hier das Gewerbezelt auf. Nachdem die Stadt die Organisation der Gewerbeschau vor zwei Jahren abgegeben hat, kümmert sich jetzt Rolf-Dieter Brink von der Helmut-Schulze-KG um Zelt und Beschickung der Stände.

„Die Vermietung läuft gut an“, sagt er auf Anfrage unserer Redaktion. Bislang habe er etwa 25 Aussteller, die sich um einen Platz im Gewerbezelt beworben haben. „Es wird wieder eine bunte Mischung“, sagte er. Von italienischen Speisen über Gemüseschneider, Autohäuser bis hin zu einem Möbelhaus von auswärts sei alles dabei.

Festgelegter Rundgang

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als mit einem Mittelgang die Besucher selbst die Richtung ihres Rundgangs bestimmen konnten, hat Brink dieses Jahr eine Route vorgeschrieben. „So besteht die Chance, dass jeder Aussteller mal gesehen wird.“ Der Eingangsbereich werde auch in diesem Jahr mit einer Glasfront offen gestaltet.

Zeltbetreiber Thomas Lübcke kommt zum vierten Mal nach Werne. Ursprünglich wollte er schon am Dienstag mit dem Aufbau des Bayernzelts beginnen. Aber aufgrund eines Schadens an der Zugmaschinen konnten die Palettenböden nicht angeliefert werden, erläutert er. Also beginne der Aufbau am Mittwoch. Er sei gerne in Werne, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich bin zufrieden, in Werne gibt es ein ordentliches Kirmespublikum“, stellt er fest.

Bayernzelt im Alpenrausch

Für Stimmung im Zelt sorgen in diesem Jahr wieder die Sunset Four, die vorwiegend am Abend auftreten und die Band Alpenrausch, die am Nachmittag spielen werde. Lübcke verspricht: „Aus dem Zapfhahn kommt wieder Dortmunder Bier.“

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