Kita "Lippepiraten" in Werne nimmt den Betrieb auf

Fragen und Antworten

Das neue Kita-Jahr hat begonnen - und damit ist auch der Startschuss für die "Lippepiraten" in Werne gefallen. Doch die neue Einrichtung ist nur eine Übergangslösung. Wir beantworten Fragen rund um die neue Kita des Roten Kreuzes (DRK) im ehemaligen Kindergarten St. Konrad.

WERNE

, 02.08.2017, 12:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kita "Lippepiraten" in Werne nimmt den Betrieb auf

Das neue Lippepiraten-Erzieherteam in Werne um Leiter Marcus Komossa: (v.l.) Alina Groeger, Corinna Tepe, Madleen Kapitza und Nadine Doden.

Warum gibt es die neue Kita überhaupt?

In Werne fehlen Betreuungsplätze – vor allem für Kinder unter drei Jahren. Da die Stadt davon ausgeht, dass sich die Situation weiter verschärft, soll eine neue Kita an der Klöcknerstraße gebaut werden. Bis die fertig ist, nutzt der DRK-Kreisverband Unna die ehemalige Kita St. Konrad an der Stockumer Straße als Übergangslösung.

 

Wie viele Kinder besuchen die Lippepiraten zum Start?

Platz ist laut Kirsten Jung, Fachbereichsleiterin beim DRK-Kreisverband Unna, für zwei Gruppen á 40 Kinder. Derzeit sind 12 Kinder unter drei Jahren sowie 18 Kinder über drei Jahren angemeldet.

 

Was ist mit dem unbesetzten Kitaplätzen?

Kirsten Jung geht davon aus, dass die Plätze nicht lange unbelegt bleiben. „Viele Eltern, die einen Kita-Platz nicht zwingend brauchen, wollen erst mal abwarten, wie sich alles entwickelt.“

Welche Gruppenformen gibt es?

Zwei Gruppen des Typs I, also Kinder zwischen 2 und 6 Jahren. Für Kinder unter zwei Jahren richtet die Stadt parallel in der Barbaraschule eine weitere Übergangsgruppe – in Trägerschaft der Jugendhilfe Werne – ein.

 

Wie viele Erzieher gibt es in der Kita?

Neben Leiter Marcus Komossa sind vier weitere Mitarbeiterinnen eingestellt worden. Weiteres Personal soll kommen, wenn die neue Kita fertig ist.

 

Wann wird die neue Kita fertig sein?

Geplant ist Sommer 2018, wobei vor allem der Winter Probleme beim Bau bereiten könnte. DRK und Stadt sprechen derzeit mit potenziellen Investoren, die den Bau finanzieren und anschließend die Kita für 20 Jahre an das DRK vermieten.

 

Die ersten Kinder kommen erst am 14. August. Was macht das Erzieher-Team bis dahin?

Neben dem Aufbau der neuen Möbel und der Einrichtung der zwei Gruppen- und des Schlafraums stehen laut Erzieherin Nadine Doden das Kennenlernen des neuen Teams – alle hatten am Dienstag ihren ersten Tag – sowie die Materialsichtung und das Aufstellen von Konzepten auf dem Programm.

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