Kloster sorgt für neue Höhepunkte im Stadtmuseum

Fotostrecke der Dauerleihgabe

Neue Sehenswürdigkeiten im Stadtmuseum Werne: Das Kapuzinerkloster hat neun Gegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Kelche, Hostienbehälter und eine prunkvolle Monstranz sind vergoldet und fein verziert. Wir zeigen einen ersten Vorgeschmack in der Fotostrecke.

Werne

, 28.07.2015, 18:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die meisten Stücke der neuen Dauerleihgabe bestehen hauptsächlich aus Silber oder Messing und sind vergoldet. Das Kloster will die Gegenstände nicht länger hinter verschlossenen Türen lassen und kann sie nicht selbst ausstellen - daher sind sie jetzt immer dienstags bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr zu sehen. Sonntags ist das Museum von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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Diese neuen Sehenswürdigkeiten gibt es im Stadtmuseum Werne

Neue Sehenswürdigkeiten im Stadtmuseum Werne: Das Kapuzinerkloster hat neun Gegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Kelche, Hostienbehälter und eine prunkvolle Monstranz sind vergoldet und fein verziert. Wir zeigen einen ersten Vorgeschmack in der Fotostrecke.
28.07.2015
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Museumsleiterin Heidelore Fertig-Möller (v.l.), Goldschmied Gregor Telgmann, Guardian Pater Romuald und Kunsthistorikerin Dr. Hildegard Erlemann freuen sich über die neue Dauerleihgabe des Klosters. Neun Gegenstände aus dem Klosterbestand sind jetzt im Museum zu sehen. Sie stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.© Foto: Kevin Kindel
Oben an der Monstranz thront ein Bildnis von Gott Vater.© Foto: Kevin Kindel
Gregor Telgmann stammt aus Werne und arbeitet in der Kunstschmiedewerkstatt in Kamen.© Foto: Kevin Kindel
Die selbstständige Kunsthistorikerin Dr. Hildegard Erlemann arbeitet unter anderem in der Erwachsenenbildung. Sie lobt, dass bei der Restauration Gold mit authentisch hohem Silbergehalt benutzt wurde.© Foto: Kevin Kindel
Die insgesamt sechs Kelche der Ausstellung stammen aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert. Sie bestehen meist aus vergoldetem Silber und Messing.© Foto: Kevin Kindel
Kloster-Guardian Pater Romuald, Goldschmied Gregor Telgmann und Kunsthistorikerin Dr. Hildegard Erlemann stellten die Dauerleihgaben des Klosters im Museum vor.© Foto: Kevin Kindel
Goldschmied Gregor Telgmann restauriert regelmäßig sakrale Gegenstände für das Kloster.© Foto: Kevin Kindel
Guardian Pater Romuald freut sich über die Ausstellung im Museum, weil hier für mehr Einbruchschutz gesorgt ist als im Kloster. Dort waren die Stücke bislang hinter verschlossenen Türen aufbewahrt.© Foto: Kevin Kindel
Die barocke Strahlenmonstranz mit großem Strahlenkranz stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Monstranz ist 62 Zentimeter hoch und wird vor allem zur Fronleichnamsprozession genutzt.© Foto: Kevin Kindel
Die barocke Strahlenmonstranz mit großem Strahlenkranz stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Monstranz ist 62 Zentimeter hoch und wird vor allem zur Fronleichnamsprozession genutzt.© Foto: Kevin Kindel
Die barocke Strahlenmonstranz mit großem Strahlenkranz stammt aus dem 18. Jahrhundert.© Foto: Kevin Kindel
Am vorderen Kelch der Dauerleihgabe sind feine Weinblätter eingearbeitet.© Foto: Kevin Kindel
Gregor Telgmann stammt aus Werne und arbeitet in der Kunstschmiedewerkstatt in Kamen.© Foto: Kevin Kindel
Gregor Telgmann stammt aus Werne und arbeitet in der Kunstschmiedewerkstatt in Kamen.© Foto: Kevin Kindel
Am vorderen Kelch der Dauerleihgabe sind feine Weinblätter eingearbeitet.© Foto: Kevin Kindel
"Manchmal wird bei der Restauration sehr unsensibel gearbeitet", sagt Historikerin Dr. Hildegard Erlemann: "In diesem Fall überhaupt nicht."© Foto: Kevin Kindel
In einer eigenen Vitrine sind die Dauerleihgaben des Kapuzinerklosters im Stadtmuseum aufbewahrt.© Foto: Kevin Kindel
Die bunten Einfassungen bestehen aus Glas, das im Mittelalter sehr teuer war. Die verschiedenen Farben haben symbolische Bedeutungen.© Foto: Kevin Kindel
"Manchmal wird bei der Restauration sehr unsensibel gearbeitet", sagt Historikerin Dr. Hildegard Erlemann: "In diesem Fall überhaupt nicht."© Foto: Kevin Kindel
"Herr Telgmann hat wirklich sehr sorgfältig gearbeitet", sagt Historikerin Dr. Hildegard Erlemann über den Kunstschmied.© Foto: Kevin Kindel
Die Custodie stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie ist 31 Zentimeter hoch und ist ein Gefäß für Hostien.© Foto: Kevin Kindel
In der Custodie (l.) und dem Ciborium (M.) werden Hostien aufbewahrt. "Die Monstranz ist sozusagen das Fronleichnam-Hauptgerät", sagt Historikerin Dr. Hildegard Erlemann.© Foto: Kevin Kindel
Das neugotische Ciborium ist fein verziert. "Die Einfachheit macht den historischen Gewinn", sagt die Historikerin Dr. Hildegard Erlemann.© Foto: Kevin Kindel
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