Polizei in Werne

Körperverletzung und Diebstahl – Polizei zieht Sim-Jü-Bilanz

Nach dem viertägigen Werner Volksfest Sim-Jü zieht die Kreispolizeibehörde Unna eine Einsatzbilanz. Und die fällt trotz einiger Delikte durchaus positiv aus.
Die Polizei hat mehrere Delikte bei der Sim-Jü-Kirmes erfasst. © Andrea Wellerdiek

Vier Tage feiern – vier Tage viel zu tun für die Polizei? Die Kreispolizeibehörde Unna zieht laut eigenen Angaben eine „positive Einsatzbilanz“ zur Sim-Jü-Kirmes in Werne. Drei Körperverletzungsdelikte, einen Fahrraddiebstahl, einen Diebstahl einer Geldbörse und vier Platzverweise habe man von Samstag (23. Oktober) bis Dienstag (26. Oktober) erfasst, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

„Für die Größenordnung dieses Volksfestes ist das eine unauffällige Statistik. Die Veranstaltung verlief bis auf wenige Ausnahmen störungsfrei und friedlich. Der Großteil der Besucherinnen und Besucher hat sich vorbildlich verhalten“, wird Polizeihauptkommissar Markus Fastnacht, Leiter der Polizeiwache Werne, darin zitiert. Die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Ordnungsdienst, dem Rettungsdienst und dem externen Sicherheitsdienst habe hervorragend funktioniert.

Die Polizei war während Sim-Jü in Werne stark vertreten. Auch, um die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Sicherheitsdienstes im Ernstfall unterstützen zu können. Letztere hatten stichprobenartig Kontrollen der 3G-Regel durchgeführt. Schließlich mussten alle Kirmesbesucher nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Allein an den ersten drei Tagen hatte man mehr als 17.000 Kontrollen durchgeführt, wie Bürgermeister Lothar Christ mitteilte. Problematische Fälle, bei denen man die Polizei habe hinzuziehen müssen, habe es allerdings nicht gegeben, so Ordnungsdezernent Frank Gründken weiter.