Kontrollen in Werne werden wieder erhöht - mit Personal aus dem Solebad

rnLockdown im November

Mit dem Beginn des Lockdowns gibt es in Werne verstärkt Kontrollen. Dafür wurde das Personal aufgestockt. Nun helfen weitere Mitarbeiter aus - etwa aus dem Solebad, die stattdessen in Kurzarbeit wären.

Werne

, 03.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Stadt Werne gibt es ab sofort wieder verstärkte Kontrollen rund um die neuen Corona-Maßnahmen. Um die Regeln, die seit Montag (2. November) gelten, zu überprüfen, wurde das Personal zudem aufgestockt. Demnach habe man nun fünf zusätzliche Kräfte zur Verfügung, wie Frank Gründken, Ordnungsdezernent der Stadt Werne, erklärt. Bis mindestens Ende November könne man auf diesen „festen Stamm“ zurückgreifen.

Es sind Mitarbeiter, die aus Bereichen kommen, in denen es derzeit freie Kapazitäten aufgrund der Corona-Maßnahmen gibt. Laut Gründken sind Mitarbeiter aus dem Solebad und Werne Marketing nun für die Kontrollen zuständig. Zum größten Teil sei dies Personal, das normalerweise nun in Kurzarbeit stehen würde.

Die fünf Mitarbeiter, die nicht nur stundenweise, sondern in Vollzeit einsetzbar sind, werden in den kommenden Tagen eingearbeitet. Dabei geht es vor allem darum, die neuen Regeln der Coronaschutzverordnung in Werne zu kontrollieren.

Ordnungsamt Werne kontrolliert alle Maßnahmen

Besondere Schwerpunkte würden dabei auf der Abstandsregelung und Maskenpflicht, die etwa in der Innenstadt gilt, liegen. Man werde ebenso bei den Rundgängen punktuell schauen, ob sich die Betreiber von Geschäften an die Betriebsschließung beziehungsweise Hygieneregeln und begrenzte Anzahl an Kunden halten.

Zusätzlich werden gemeinsam mit Polizei und Sicherheitsdienst wie in der Vergangenheit spezielle Orte wie etwa Spielplätze und andere öffentliche Plätze verstärkt beobachtet. Das Ordnungsamt ist darüber hinaus weiter dafür verantwortlich, dass Quarantäne-Maßnahmen eingehalten werden.

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Quarantäne wird verstärkt überprüft

„Nach dem Zufallsprinzip werden wir bei dem einen oder anderen anrufen oder vorbeischauen, um zu gucken, ob Der- oder Diejenige sich auch wirklich zuhause aufhält“, sagt Frank Gründken. Mit steigenden Infektionszahlen steigen auch die Mitteilungen für die Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben müssen.

In der Kalenderwoche 42 (ab 12. Oktober) waren es knapp über 100 solcher Bescheide, in der Woche darauf (ab 19. Oktober) waren es bereits 134 in Werne, wie Gründken aufzählt. Auch für diese Bescheide ist das Ordnungsamt verantwortlich. Und für Bußgeld-Verfahren.

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Gegen einen gastronomischen Betrieb, der gegen die Sperrstunde verstoßen hat, läuft dieses noch, wie Kordula Mertens, Leiterin des Ordnungsamtes, bestätigt.

Während andernorts kurz vor dem Beginn des Lockdowns aufgrund des zu erwartenden Andrangs in Kneipen und Restaurants verstärkt kontrolliert wurde, gab es in Werne am vergangenen Wochenende keine Auffälligkeiten. In den kontrollierten Betrieben gab es keine Beanstandungen. Verstöße gegen die Sperrstunde wurden ebenso nicht festgestellt.

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