Die teuren Dolmetscherinnen, deren Bezahlung unter anderem für die hohen Kosten des Prozesses gesorgt hat. © Matthias Münch
Meinung

Kosten des teuren Prozesses trägt letztlich der ehrliche Steuerzahler

Einer der teuersten Prozesse des Jahres ging am Mittwoch im Landgericht Münster zu Ende. Bis zu 40 Personen waren am Nagelstudio-Verfahren beteiligt. Ein Kommentar unseres Gerichtsreporters.

Im großen Gerichtssaal in Münster saßen anfangs zwölf, zum Schluss sechs Pflichtverteidiger, zudem Richter und Schöffen, Staatsanwältinnen, Übersetzerinnen und Gutachter sowie mehrere Dutzend Zeugen. Allein die Dolmetscherinnen kosteten mehr als die Riege der durchweg renommierten Rechtsanwälte, wie einer von ihnen in seinem Plädoyer anmerkte.

Die Rechnung bleibt bei der Allgemeinheit hängen

Justiz ist an ihren materiellen Grenzen

Auch Opfer haben Recht auf Fairness

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