Krankenhaus gibt neue Parkgebühren bekannt - so viel müssen Sie zahlen

Krankenhaus Werne

Das Christophorus-Krankenhaus nimmt demnächst Parkgebühren. Es gibt eine Eingewöhnungsphase, außerdem sind die ersten 30 Minuten frei. Das müssen Parkplatznutzer bezahlen.

Werne

, 17.06.2019, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Krankenhaus gibt neue Parkgebühren bekannt - so viel müssen Sie zahlen

Die Vorbereitungen für Parkgebühren am Christophorus-Krankenhaus laufen. Am 24. Juni beginnt die Eingewöhnungsphase mit den neuen Automaten. © Jörg Heckenkamp

Innerhalb der ersten 30 Minuten bleibt das Parken weiterhin kostenfrei. Die Gebühren für das Parken über 30 Minuten hinaus betragen 1,50 Euro je Stunde bis zu einem Tageshöchstsatz von 10 Euro und einem Wochenticket von 40 Euro.

Die Gebühren können per SMS und über eine Smartphone-App sowie in bar an allen sieben Parkscheinautomaten bezahlt werden. Mitarbeiter des Klinikums erhalten eine moderat kostenpflichtige Parkberechtigung.

Eingewöhnungsphase für Gebühren beginnt am 24. Juni

Um sicherzustellen, dass alle Nutzer der Parkplätze über die neue Gebührenpflicht informiert sind und Zeit haben, sich damit vertraut zu machen, beginnt ab Montag, 24. Juni 2019, eine Aufklärungs- und Einführungsphase.

Gut sichtbar werden im ersten Schritt auf den Parkflächen insgesamt 30 Hinweisschilder angebracht. Diese weisen darauf hin, dass jeder Nutzer der Parkflächen verpflichtet ist, zu Beginn der Parkzeit einen Parkschein gut sichtbar in sein Fahrzeug zu legen.

Verstoß gegen Parkgebühr kostet dann 24,90 Euro

Nach der Eingewöhnungsphase wird bei einem Verstoß gegen die Parkordnung ein Betrag von 24,90 Euro erhoben. Zunächst wird innerhalb der ersten zwei Wochen ganz auf Vertragsstrafen verzichtet und freundlich erinnert, in den nachfolgenden drei Wochen wird nur eine reduzierte Vertragsstrafe von 9,90 Euro ausgesprochen.

Privates Unternehmen „fair parken“ überwacht

Mit der Überwachung der Parkordnung ist das Unternehmen „fair parken“ beauftragt, das für die Betreuung von bundesweit etwa 1000 Objekten ein professionelles Bewachungsmanagement entwickelt hat.

Das Krankenhaus erhofft sich nach eigenen Angaben „mehr freie Parkplätze für unsere Patientinnen und Patienten, zum Beispiel dadurch, dass fremde Langzeitparker ausbleiben“. Gleichzeitig würden geschützte „Parkplätze“ für Fahrräder und E-Bikes erstellt.

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In der Ankündigung des Krankenhauses heißt es weiter: „Über viele Jahre war das Parken hier am Stadtrand kostenlos und gern von Patienten, Besuchern und vielen Spaziergängern genutzt. Das Krankenhaus hat in den letzten Jahren mehrfach teure Erweiterungsmaßnahmen finanziert. Diese Investitionskosten und auch die nicht geringen Unterhaltskosten belasten das Krankenhausbudget. Eine Refinanzierung dieser Kosten durch die Krankenkassen erfolgt nicht.“

Und weiter: „Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Mitarbeitervertretung sind sich einig darüber, dass eine Beteiligung der Parkplatznutzer nun unumgänglich ist. Das Geld steht dann für die medizinische und pflegerische Versorgung zur Verfügung.“

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