Lebenstraum Mexiko

STOCKUM. Für Pastor Konrad Dreier erfüllt sich ein Lebenstraum. Der Geistliche veraschiedete sich am Sonntag von seiner Stockumer Gemeinde. Ein wenig Wehmut war dabei.

29.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Man muss die Zeichen der Zeit erkennen", betonte Pastor Konrad Dreier in der Abschlussrede am Sonntag in seiner "Heimatkirche" St. Sophia in Stockum nach dem feierlichen Gottesdienst.

So groß wie die Freude für ihn sei, nun "seinen Lebenstraum" verwirklichen zu können und nach Mexiko zu gehen, so werde er seine Arbeit in Stockum doch ein bisschen vermissen. "Ich bin hier zu Hause gewesen." Besonders habe er in den sieben Jahre die gute Zusammenarbeit im pastoralen und liturgischen Bereich quer durch die Generationen schätzen gelernt. Die gemeinsame Arbeit bei der Renovierung von Kindergarten und Pfarrheim werde ihm in Erinnerung bleiben.

Abschied mit Wehmut

"Abschiede sind eine knifflige Angelegenheit", so Dechant Heiner Innig. Gleich in dreifacher Hinsicht verabschiedete er den Seelsorger. Aus persönlicher Sicht betonte Innig: "Wir verlieren eine Seele von Mensch". Man habe viel zusammen gelacht und sich in vielerlei Hinsicht gut verstanden. Als Pfarrer hätten sie gemeinsame Ziele verfolgt und kooperativ zusammengearbeitet, wie beispielsweise beim Zusammenschluss der drei Gemeinden St. Sophia, St. Konrad und St. Johannes zur Gemeinde Seliger Nikolaus Groß. In seiner Funktion als Dechant verabschiedete Innig den scheidenden Seelsorger im Namen der Bistumsleitung und dankte ihm für die geleistete Arbeit.

Auch die Gremien der Gemeinde Seliger Nikolaus Groß ließen es sich nicht nehmen, sich persönlich von "ihrem" Pastor zu verabschieden. Seinen Weggang von Stockum hatte Konrad Dreier schon über einen längeren Zeitraum vorbereitet. "Als ich das erste Mal in Mexiko war, bin ich so positiv überrascht worden", erzählte der scheidende Pastor, dass für ihn bald feststand, wieder nach Mexiko zu gehen. pla

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