Lösung für Kolpinghaus in Werne gefunden

Stadt bestätigt Einigung

Kolpingsaal und Kolpinghaus in Werne werden künftig getrennt verpachtet. Die Stadt Werne als Eigentümerin des Saales und die Kolpingsfamilie als Besitzerin des angrenzenden Hotels haben sich auf diese Lösung geeinigt. Für den Saal gebe es bereits einen interessierten Veranstaltungsspezialisten.

WERNE

, 27.04.2017, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Aufteilung des Werner Kolpinghauses wird sich stark ändern: Saal und Gastro-Bereich werden separat verpachtet.

Die Aufteilung des Werner Kolpinghauses wird sich stark ändern: Saal und Gastro-Bereich werden separat verpachtet.

Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebs Werne, bestätigte die Lösung, Kolpingsaal und -haus getrennt zu vermieten am Donnerstag. Bisher hatte Anke Ernst sowohl das Hotel samt Restaurant als auch den Saal bewirtschaftet. Mit ihrer Kündigung zum 31. Oktober 2017 war eine neue Lösung notwendig geworden – dass die nicht notwendigerweise wieder aus einem Pächter für beide Einheiten bestehen musste, hatte sich bereits abgezeichnet.

Angebot verbessert sich möglicherweise

„Wir haben einen Spezialisten für Veranstaltungsmanagement gewinnen können“, erklärte Adamietz am Donnerstag. Details sowie den Namen wollte er noch nicht nennen – dazu will sich die Verwaltung erst im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung am 17. Mai das Okay einholen.

Für die Nutzer des Kolpingsaals soll es ein ähnliches Angebot geben wie bisher – „wenn nicht vielleicht sogar noch besser“, sagte Adamietz mit Verweis auf mögliche Synergien, die sich aus dem Gespräch zwischen Stadt und Kolpingsfamilie am Mittwoch ergeben haben.

Klarheit bis Ende Mai

Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Werne, Christoph Böckenbrink, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Es gibt Interessenten für beide Gebäude. Jetzt geht es darum, Details abzuklären und einen gemeinsamen Weg zu finden, der Vorteile für beide Seiten bringt.“ Grundsätzlich „hört sich alles ganz gut an“, berichtet Böckenbrink aus den bisherigen Gesprächen. Er hofft, dass bis Ende Mai Klarheit herrscht – und dass die Politik ihren Segen gibt.

 

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