Ludger Löcke führt die Horster Schützen an

Königsschießen

Widerspenstig war er, der Vogel, den die Horster Schützen mit über 500 Schüssen am Samstag versuchten zu Boden zu schießen. Genau waren es 557 Schuss, die notwendig waren, um in Ludger Löcke den neuen König zu finden. Wir haben die Bilder des Schießens.

WERNE

, 21.05.2017, 14:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ludger Löcke führt die Horster Schützen an

Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.

Um 14:05 Uhr fiel der letzte Schuss. Die Schützen, die schon lange um den Schießstand standen, um das spannende Finale zu verfolgen rissen die Arme in die Luft und jubelten. Ludger Löcke grinst über das ganze Gesicht, seine Frau Beate fällt ihm in die Arme.

Es war ein packendes Finale. Ein tiefes Raunen schallte über den Schützenplatz am Waterfohr, wenn größere Holzstücke aus dem Vogel herausbrachen. Die obere Hälfte des Vogels, den Elmar Dabbelt anscheinend besonders stabil zusammengebaut hatte, war durch die Schützen schon längst zu Boden gegangen. Eigentlich hätte es eine Sache von Sekunden sein können, doch es folgten noch zahlreiche Schüsse.

Löcke, der schon vorher zu den aktivsten Schütze zählte, setzte dem dann ein Ende. Hochleben ließen seine Schützenbrüder ihn, die Blaskapelle stimmte „Ich schieß den Hirsch“ an, zahlreiche Gratulationen von allen Seiten folgten.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Königsschießen der Horster Schützen 2017

557 Schuss waren notwendig, um für die Horster Schützen Ludger Löcke als neuen König zu finden.
21.05.2017
/
Der "Sanitätsdienst" verarztete die Schützen mit Medizin.© Foto: Jan Hüttemann
Trotz aller Zielgenauigkeit zeigte sich der Vogel am Ende hartnäckig.© Foto: Jan Hüttemann
Trotz aller Zielgenauigkeit zeigte sich der Vogel am Ende hartnäckig.© Foto: Jan Hüttemann
Gespannt verfolgten Schützen und Besucher das Schießen.© Foto: Jan Hüttemann
Gespannt verfolgten Schützen und Besucher das Schießen.© Foto: Jan Hüttemann
Gespannt verfolgten Schützen und Besucher das Schießen.© Foto: Jan Hüttemann
Gespannt verfolgten Schützen und Besucher das Schießen.© Foto: Jan Hüttemann
Die gut gelaunte Bruderschaft.© Foto: Jan Hüttemann
Spaß muss sein und beim Schützenzug, kann das auch mal heißen, seine Brüder mit einem Beckenschlag zu erschrecken.© Foto: Jan Hüttemann
Die Erleichterung war groß, als der Vogel endlich fiel.© Foto: Jan Hüttemann
Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.© Foto: Jan Hüttemann
Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.© Foto: Jan Hüttemann
Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.© Foto: Jan Hüttemann
Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.© Foto: Jan Hüttemann
Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.© Foto: Jan Hüttemann
Ludger Löcke ist der neue König der St. Hubertus Schützen.© Foto: Jan Hüttemann
Schlagworte Werne

Erfolgreiche Insignienschützen

Bevor es so weit war, rätselten die Schützen, wie man am besten weiter schießen könne. „Eventuell einen Flügel abschießen, damit er aus dem Gleichgewicht gerät und rutscht“, formulierte ein Schütze einen möglichen Schlachtplan.

Die Strategie der Stunde lautete seitens der Zurufe dagegen eher „immer schön feste drauf“, während die Schützen per Handschlag den jeweils nächsten Schützen zum Gewehr durchwinkten.

Die Insignien sammelten sich drei weitere Schützen ein. Andreas Meyer schoss die Krone vom Kopf, den Apfel holte Alexander Ostkotte, das Zepter schnappte sich Christian Lücke.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt