Das, was sich viele gar nicht anschauen können, guckt sich Monika Berg mehrmals an. Die 34-Jährige sichtete das brutale Bildmaterial aus der Viehsammelstelle von Mecke in Werne.
Das, was sich viele gar nicht anschauen können, guckt sich Monika Berg mehrmals an. Die 34-Jährige sichtete das brutale Bildmaterial aus der Viehsammelstelle von Mecke in Werne. © Soko Tierschutz
Tierquäler-Skandal in Werne

„Man hatte das Gefühl, dass es ihnen sogar Spaß macht“: Sichtung der Mecke-Videos

Während viele bei den Bildern aus der Viehsammelstelle von Mecke in Werne weggucken, schaut sich Monika Berg alles im Detail an. Mehrmals. Sie hat das Material gesichtet und Unvergleichbares gesehen.

Unerträglich sind die Bilder und Videos, die aus der Viehsammelstelle von Mecke in Werne veröffentlicht wurden. Während manche Bürgerinnen und Bürger sich das Material gar nicht anschauen können, brechen andere wiederum mittendrin ab. Wohl nur wenige können die grausamen Bilder bis zum Ende verfolgen. Eine, die genau hinschaut, ist Monika Berg. Sie spielt es sogar mehrmals ab, um jedes schreckliche Detail zu dokumentieren. Die 34-Jährige ist für das Sichten des Bildmaterials der Soko Tierschutz zuständig.

In kurzer Zeit gesamtes Videomaterial von Mecke gesichtet

Sichten von Gewalt fast Routine für Soko Tierschutz

Über die Autorin
Redakteurin
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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