Marius Tilly Band siegte im Finale in Selm

RuhrTour Live 2012

Um 0.24 Uhr stand es fest, die "Marius Tilly Band" ist Sieger der RuhrTour Live 2012. 500 Euro Preisgeld und die Siegerurkunden hat Landrat Michael Makiolla im Jugendzentrum Sunshine in Selm übergeben. In einem spannenden Finale waren fünf Bands gegeneinander angetreten.

Werne/Selm

30.04.2012, 17:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schirmherr Michael Makiolla (l.) und Mitinitiator Charly Rückert (2.v.l.) gratulieren den Siegern, der Marius Tilly Band.

Schirmherr Michael Makiolla (l.) und Mitinitiator Charly Rückert (2.v.l.) gratulieren den Siegern, der Marius Tilly Band.

„Wir sind sehr glücklich, damit hätten wir nicht gerechnet“, jubelte Marius Tilly im Selmer Jugendzentrum „Sunshine“, dem Finalort der RuhrTour. Zusammen mit seinen Bandkollegen Benjamin Oppermann und Maximilian Wastl nahm Sänger Tilly neben einer Siegerurkunde das Preisgeld von 500 Euro aus den Händen von Landrat Michael Makiolla, dem Schirmherren der Veranstaltung, entgegen. Ursprünglich waren es 27 Bands, die an dem Bandwettbewerb teilgenommen hatten. Nach einigen Vorrundenkonzerten, mussten die Top 5 Bands in vier Endrundenkonzerten in Werne, Lünen, Bönen und Fröndenberg um die Gunst des Publikums spielen.

Die Zuschauer bestimmten nämlich, welcher Auftritt und vor allem welcher Musikstil ihnen am besten gefallen hatte. Um zu verhindern, dass automatisch die Band gewinnt, die die meisten Besucher mobilisieren konnte, wurde zur Bedingung gemacht, dass die Zuschauer zwei Bands auf ihrem Stimmzettel ankreuzen mussten. Mit 195 Stimmen als Favorit ins Finale nach Selm gekommen war die Werner Metalcore-Band „Our Fatal Destiny“. Ebenfalls im Finale vertreten waren die „Smoking Bugs“ aus Lünen, „Pride Will Fall“ aus Holzwickede und die „Marius Tilly Band“ aus Fröndenberg. Als Lokalmatadoren gingen darüber hinaus die „Blues Bastardz“ aus Lüdinghausen an den Start, die im Dezember das Vorrundenkonzert in Selm gewinnen konnten. Jeweils eine halbe Stunde hatten die Musiker im Finale Zeit, das Publikum von sich zu überzeugen.

Unterschiedlicher hätten die Musikstile dabei nicht sein können. Metal sowie Progressive Metalcore bei „Pride Will Fall“ und „Our Fatal Destiny“, Punkrock bei den „Blues Bastards“, Rock und Blues mit einem 60er-Jahre Einfluss bei der „Marius Tilly Band“. Ihren ganz eigenen Stil spielten die Jüngsten im Kreis der Finalisten, die „Smoking Bugs“, die ihren eigenen Bugscore kreiert hatten. Jede Band legte sich auf der Bühne voll ins Zeug. Um kurz vor Mitternacht war es dann soweit: Die Spannung stieg, als Sunshine-Leiterin Christine Ambrosi live auf der Bühne die Stimmzettel auszählte.

Eine knappe halbe Stunde später stand das Ergebnis dann fest, die „Marius Tilly Band“ konnte in der Gesamtwertung einen sieben-Stimmen-Rückstand in einen vier-Stimmen-Vorsprung ummünzen. Den zweiten Platz belegte „Our Fatal Destiny“ (264 Stimmen), vor den „Blues Bastardz“ (189), „Pride Will Fall“ (185) und den „Smoking Bugs“ (138). Preisgeld gab es für alle fünf Bands, gestaffelt je nach Platzierung von 100 bis 500 Euro. „Heute Abend gibt es nur Sieger“, fasste Charly Rückert, Theater- und Musikpädagoge des Kreises Unna, das Ergebnis treffend zusammen.

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