Gerüchte um Schließung von Mau‘s Krone: Das sagt die Inhaberin

rnKneipe in Werne

Mitten in der Corona-Krise und kurz vor dem Lockdown wird in Werne darüber diskutiert, dass die Kneipe Mau‘s Krone bald schließen wird. Auf die Gerüchte reagiert nun die Inhaberin verärgert.

Werne

, 29.10.2020, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele Gastronomen in Werne blicken seit der Bekanntgabe des Lockdown im November mit Sorgen in die Zukunft. Die Branche trifft die vorübergehende Schließung hart. Neben dieser Hiobsbotschaft gab es in Werne eine weitere. Zumindest wenn man den Gerüchten, dass die Kneipe Mau‘s Krone in der Bonenstraße zum Ende des Jahres schließt, Glauben schenken mag.

Während sich vor allem viele Internetnutzer in den Sozialen Netzwerken gegenseitig mit vermeintlich detaillierten Informationen zu der baldigen Schließung versorgten, reagiert die Inhaberin, Bärbel Hoferichter, verärgert.

Bärbel Hoferichter: „Das sagen Leute, die nie bei uns sind“

„Das ist eine Unverschämtheit, so etwas zu behaupten. Da ist überhaupt nichts dran“, sagt die 64-Jährige spürbar gereizt. „Das sagen Leute, die nie bei uns sind.“ Sie könne sich gar nicht erklären, wie man auf die Idee gekommen sei, dass die Kneipe schließen würde. Natürlich sei die Situation im Moment sehr schwierig.

Und natürlich habe man auch wie alle anderen Gastronomiebetriebe unter dem anstehenden Lockdown zu leiden.

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Einen Grund, deshalb die Kneipe, die vor allem von vielen Stammgästen besucht wird, zu schließen, gebe es dennoch nicht, so Hoferichter. „Natürlich sind wir nicht mehr die Jüngsten. Aber solange es auch in der Corona-Zeit noch möglich ist, werden wir weitermachen. Ich werde irgendwann in Rente gehen. Aber noch nicht jetzt. Wir machen im Leben nicht zu. Das machen wir erst, wenn es wirklich nicht mehr weitergeht“, verdeutlicht Bärbel Hoferichter. Mau‘s Krone gehöre auch nicht zu den fünf Lokalitäten in Werne, die am vergangenen Wochenende gegen die Sperrstunde verstoßen haben, erklärt sie.

Mau‘s Krone in Werne schließt ab November wegen Lockdown

Die Türen bleiben allerdings auch in Mau’s Krone ab Montag (2. November) für den vorgesehenen vierwöchigen Lockdown geschlossen. Es werde wieder eine schwierige Zeit ohne Einnahmen bei laufenden Betriebskosten. Das gilt etwa für das Fußball-Sky-Abo, über das nun zusätzlich auch der Streamingdienst DAZN angeboten wird. Da sei man nun bei fast 700 Euro monatlich, wie Hoferichter erzählt.

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Auf der anderen Seite gibt es während der Zwangsschließung keine oder während des laufenden Betriebs deutlich weniger Umsätze. So hätte man etwa zum Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag (25. Oktober) nur etwa 40 Plätze anbieten können, erzählt Hoferichter. „Normalerweise sind es 80 bis 100 Gäste zum Derby“, so die 64-Jährige.

Zu den Fußball-Übertragungen muss sie in der Corona-Krise zudem erstmals mit Reservierungen arbeiten. Das gilt auch für die Zeit nach dem Lockdown, wenn Mau‘s Krone wieder öffnet. Und zwar dann solange wie es Corona und die Gesundheit zulässt.

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