Die Wernerinnen und Werner haben heute mehr Einkommen als noch 2013. © Emil Kalibradov/Unsplash
Einkommen in Werne

Mehr Geld: Einkommen pro Bürger ist deutlich gestiegen in Werne

Trotz Auf- und Abbewegungen im Einkommen der Werner Bürgerinnen und Bürger hat das Pro-Kopf-Einkommen in den vergangenen Jahren immer weiter zugelegt.

Das verfügbare Einkommen pro Kopf in Werne ist von 2018 auf 2019 deutlich gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des statistischen Landesbetriebes IT NRW hervor. Demnach ist nicht nur das Primäreinkommen – gemeint ist das Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen – gestiegen, sondern auch das verfügbare Einkommen, was für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

2019 lag das Durchschnitts-Primäreinkommen in Werne pro Kopf bei 28.927 Euro. Insgesamt lag es bei 859 Millionen. Das macht eine Steigerung von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 875 Euro mehr pro Kopf. Das verfügbare Einkommen lag 2019 bei 729 Millionen Euro, was ein Plus von 3,9 Prozent gegenüber 2018 ausmacht. Pro Kopf hatten die Werner 925 Euro mehr in der Tasche für Konsum und zum Sparen.

Nachbarstadt Hamm hat mit 5 Prozent mit am stärksten zugelegt

Gegenüber 2013 ist das Primäreinkommen pro Kopf um 4013 Euro gestiegen, damals lag es bei 24.914 Euro. Das verfügbare Einkommen ist von 20.975 Euro um 3578 Euro gestiegen. 2014, 2016 und 2018 war das Primäreinkommen pro Kopf gegenüber dem Vorjahr gesunken, das verfügbare Einkommen 2014 und 2016.

Das NRW-Durchschnittseinkommen lag 2019 laut IT NRW bei 23.093 Euro, was 631 Euro mehr als im Vorjahr waren. Den höchsten Zuwachs beim verfügbaren Einkommen hat neben Straelen im Kreis Kleve (+6,7 Prozent) die Nachbarstadt Hamm mit 5 Prozent plus zu verbuchen. Mit 53 601 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller