Millionen-Investitionen ins Solebad nötig

WERNE Das Natur-Solebad soll weiter eine Hauptattraktion der Lippestadt und gegenüber anderen Bädern konkurrenzfähig bleiben. Wie dies möglich sein könnte, zeigen drei Varianten eines Masterplans, die eines gemeinsam haben: Es sind Millionen-Investitionen notwendig.

von Von Rudolf Zicke

, 29.02.2008, 18:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einen Schwerpunkt aller Denkmodelle, die bislang nur hinter verschlossenen Türen vorgestellt wurden, bildet die Sauna. Sie ist schließlich der einzige Gewinnbringer des Badezentrums und müsste dringend erweitert werden. Auf die Frage nach dem Wie gibt der von der Solebad GmbH beauftragte Generalplaner verschiedene Antworten.

Kleine Lösung mit kleinerem Aufwand

Die „kleine Lösung“ sieht vor, dass sowohl das Sole-Außenbecken als auch der Sole-Innenbereich der Sauna-Anlage zugeschlagen werden. Damit die „normalen“ Gäste nicht auf ein witterungsgeschütztes Bad in der Sole verzichten müssen, sieht dieses Modell die Überdachung etwa der Hälfte des Freibad-Sole-Schwimmerbeckens vor.

Konzept B mit größeren Umbauten

Ähnlich stellt sich das Konzept B dar: Außer dem Sole-Hallenbad wird die Fläche der Sauna-Gastronomie in die Sauna selbst einbezogen. Dafür wird ein Teil der Hallenbad-Umkleide in ein Sauna-Bistro und einen Wellness-Bereich umgebaut.

Der Baby-Bereich fällt weg, Ausgleich gibt es durch die Abtrennung eines Familienbereichs im Sportbecken. Und auch hier würde ein Teil des Sole-Schwimmerbeckens im Freibad überdacht.

Sauna und Wellness- kompletter Umbau

Das sicher gravierendste und auch teuerste Modell sieht den Abbruch des Hallenbades vor. An der Stelle des alten Hallenbads würde zum einen ein Sauna-und Wellness-Trakt über zwei Gebäudegeschosse und mit einem großen Außenbereich entstehen. Zum anderen wäre noch Platz für ein Zentralgebäude mit Foyer, Verwaltung, einer zentralen Gastronomie sowie einem Sport- und Familienbad ohne Sole in Richtung Horneburg. Und schließlich ist auch hier eine teilweise Überdachung des Sole-Freibads vorgesehen.

Bisher, ist zu hören, gibt es keinen klaren Favoriten unter den drei Konzepten. Spätestens im Sommer soll aber eine Entscheidung im Betriebsausschuss und im Stadtrat getroffen werden. 

Lesen Sie jetzt