Museum in Werne wird für Dachsanierung schließen

Für drei Wochen

Das undichte Museumsdach in Werne soll saniert werden. Dafür muss jede Dachpfanne abgenommen werden. Die Arbeiten beginnen im August, dann wird das Museum auch geschlossen bleiben. Was genau gemacht wird, erklären wir hier.

WERNE

von Mariana Costa Vilar-Borghoff

, 16.02.2017, 05:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Karl-Pollender-Stadtmuseum in Werne hat mithilfe der sogenannte C14-Methode einen zweiten menschlichen Schädel aus der Lippe untersuchen lassen. Der Schädel ist Teil der urgeschichtlichen Sammlung des Hauses am Kirchhof 13. Bis zum Reportdatum am 20. Januar 2017 war der erste im Jahr 2013 untersuchte Schädel des Museums der "älteste Werneraner". Die kleine Sensation: Der nun untersuchte Schädel ist noch einmal 1500 Jahre älter.

Das Karl-Pollender-Stadtmuseum in Werne hat mithilfe der sogenannte C14-Methode einen zweiten menschlichen Schädel aus der Lippe untersuchen lassen. Der Schädel ist Teil der urgeschichtlichen Sammlung des Hauses am Kirchhof 13. Bis zum Reportdatum am 20. Januar 2017 war der erste im Jahr 2013 untersuchte Schädel des Museums der "älteste Werneraner". Die kleine Sensation: Der nun untersuchte Schädel ist noch einmal 1500 Jahre älter.

„Es fehlt nur noch das OK für die Ausschreibungen“, erklärte Tim Mantei vom Kommunalbetrieb Werne. Für die Sanierung sei ein Budget von 150.000 Euro eingeplant. Um das Museum in Zukunft vor eintretender Feuchtigkeit zu schützen, sollen sogenannte Strohdocken unter den Dachziegeln angebracht werden. Diese Strohdocken füllen die Zwischenräume und verhindern somit, dass Wind die Ziegel anheben kann. Auch von außen sind die Strohbüschel sichtbar, da sie unter den roten Dachziegeln hervorstehen.

Jede Dachpfanne soll abgenommen und vorübergehend neben dem Museum gelagert werden, um die Strohdocken anzubringen. Diese Arbeiten werden laut Tim Mantei ungefähr drei Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit schließt das Museum voraussichtlich seine Türen, wie Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer berichtet: „Für die Besucher ist es nicht so schön, wenn das Museum eine Baustelle ist, auf der gearbeitet wird.“

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